mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5925 - Thu., 13 Dec 2018

Sieger und Verlierer – Die Eigendynamik des Lebens

Du beschützt den Schwachen vor dem Starken und rettest den Armen und Wehrlosen vor dem Räuber.

Ps. 35,10


In der Schule gibt es manche Gelegenheit, dass Mannschaften siegen oder verlieren. In den Pausen, im Sportunterricht und bei dem Vielseitigkeitswettbewerb, wo es darum geht, als Mannschaft gemeinsam etwas zu schaffen. Gerne gehört man zu den Siegern. Sätze wie: “Die haben schlecht gespielt, die können nichts” müssen die Verliere hinnehmen. Verlieren können muss auch gelernt sein.
Verlieren gehört auch zum Leben. Es kann nicht nur immer Sieger geben. Es kann nicht immer alles gelingen. Wir Menschen möchten das nicht gerne wahrhaben. Nicht nur im sportlichen Bereich gilt es, Niederlagen einzustecken. Auch im persönlichen Leben müssen wir manche Enttäuschung hinnehmen: beruflich ist das Vorwärtskommen nicht so, wie man sich das vorstellt; eine Freundschaft zerbricht – zurück bleibt Verbitterung; eine Ehe scheitert, obwohl sie mit viel Liebe und Zuneigung begonnen ha; Menschen trennen sich, die sich ewig Treue versprochen haben.
Absteigen, sich nicht halten können, den Boden unter den Füßen verlieren, zu Fall kommen – Ausdrücke, die deutlich machen, dass das Leben eine Eigendynamik hat.Wir können nicht alles so einrichten, wie wir es uns wünschen. Manches mal bleiben von einem schönen Gefäß nichts als Scherben zurück, weil es durch Unachtsamkeit oder auch durch Böswilligkeit heruntergestoßen wurde.
Wir Menschen gestehen uns nur ungern ein, wenn wir versagen. In der Umgebung von Jesus aber dürfen auch die sich aufhalten, die Fehler machen oder scheitern. Wenn wir den engsten Kreis um Jesus betrachten, sehen wir, dass er keine Superleute um sich sammelt, sondern Menschen, die auch versagen. Petrus verrät ihn; andere streiten sich darum, wer der Beste ist.
Bei Gott gibt es kein totales Scheitern. Keiner ist durch einen Fehler ganz von Gott getrennt. Wenn Menschen versagen, in der Partnerschaft, in der Ehe, heißt es lange noch nicht, das sie vor Gott ganz gescheitert sind. ER ermöglicht immer einen Neuanfang.
Egal wie oft und in welchen Dingen wir scheitern, weil wir die Leitlinien Jesu nicht einhalten konnten, Er vergibt uns, wenn wir ehrlich sagen: Und es ist wieder mal mit mir durchgegangen. Ich wollte es diesmal doch schaffen. Meinen Kids sage ich immer wieder: Bleib ruhig, du schaffst das. Einen Weg zum Verstehen werden wir finden. Wichtig ist dabei die Ruhe, denn sonst kommen Hindernisse irgendwelcher Art, die sich letztlich mir zur Lösung des Problems in den Weg stellen. Ich kannte eine Schülerin, die weinte direkt, wenn sie innerlich Panik bekam, egal ob beim Aufräumen der Sachen oder beim Erklären von Lerninhalten. Mit viel Ruhe und Zeit nehmen baute sich das Problem ab und sie war eine Schülerin, die gerne und gut lernte.
Gott braucht auch oft diese Ruhe und Gelassenheit mit uns. Lassen wir uns darauf ein. Man lernt mit den Aufgaben und Situationen. Ich wünsche dir heute die Ruhe und Gelassenheit UND das Vertrauen auf Gottes Führung und Vergebung.

()


Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!