mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5799 - Thu., 09 Aug 2018

Neugierig machen – aber bitte auf persönliche Art

Gott kann euch stärken gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus

Röm 16,25


Paulus schreibt an die Christen in Rom. Er appeliert nicht an die Glaubenskraft, sondern er lenkt den Blck auf Gott. Er bittet für die Römer neue Kraftzulagen auf dem Weg des glaubens. Der Teufel wird versuchen, die Gemeinde von innen und außen anzugreifen. Er kann sich keine lebendige Gemeinde leisten. Nur tote Gemeinden gefallen ihm. Darum verweist Paulus auf die Macht und Stärke Gottes. Paulus ist das beste Beispiel, dass Gott in den Schwachen mächtig ist. Er erwähnt dies, damit er IHN damit rühmen und ehren kann. Er sagt ihnen zu, dass Gott sie mit der nötigen Kraft ausstatten kann. Das Wort Gottes ist eine Kraft und rettet.
Im Vers steht: gemäß meinem Evangelium. Das bedeutet, es ist eine personenbezogene Botschaft. Die persönliche Gemeinschaft mit Jesus hat Paulus erfahren. Er lebt sie. Galater 2,20: “Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.” Ein Glaubender wird mit dem Wort Gottes personifiziert.
Das personenbezogene Wort Gottes kann man auch noch anders deuten. Paulus bekam den Auftrag, den Heiden die frohe Botschaft zu bringen. Petrus soll den Juden Jesus bezeugen. Beide haben eine hauptsächliche Platzanweisung von Gott bekommen. Paulus hat eine ganz andere Art dies zu tun, als z.B. Johannes oder Petrus. Bei Johannes geht es um die Schlagwörter Liebe, Licht, Gemeinschaft und Freude. Darum dreht es sich in den Schreiben vom Johannes. Paulus hat ein fortschreitendes Denken, was auf ein Ziel gerichtet ist. Paulus beginnt im Römerbrief mit dem Gesetz Gottes und der ausweglosen Verlorenheit des Menschen. Danach schreibt er von der frohen Botschaft. In den letzten Kapiteln schreibt er von den Konsequenzen, die sich für Christen als Erlöste hier auf der Welt ergeben: Predigt des Gesetzes, frohmachendes Evangelium, praktische Schlussfolgerungen.
Egal an welchen Apostel wir noch denken, sie haben alle ihre Art, den Herrn zu verkündigen und zu bezeugen, aber es ist immer nur ein bestimmter Herr / Gott gemeint und alle meinen Gottes Wort. Durch die Vielfalt der Verkündigung werden Menschen erreicht. Durch die Vielfalt der Gaben werden Menschen erreicht. Wir müssen keinen Menschen kopieren, das kommt auch meist nicht an, besonders, wenn man das Original kennt. Das war so und ist heute noch so. Darum ist auch die Gemeinschaft wichtig. Wir benötigen sie, um uns gegenseitig zu bereichern, zu korrigieren, um Erfahrungen auszutauschen, um Ideen zu bekommen, um zu helefen,..... Viele Glieder sind wir, aber einer ist das Haupt.

Ich wünsche dir heute, dass du mit deiner Ideen, deinen Worten, deiner Hilfe..... Menschen für Jesus neugierig machen kannst.

()


Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!