mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5789 - Mon., 30 Jul 2018

Sorgt euch nicht

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren

Phillipper 4/6-7


Der Samstag war gut durchgeplant. Mein Mann ging zeitig aus dem Haus, weil er bei der Freiwilligen Feuerwehr als Bewerter beim Zillewettkampf eingeteilt war. Ich schlief mich einmal ordentlich aus und putzte nach dem Frühstück unser Heim. Kochte mir mittags eine Kleinigkeit zum Essen und machte eine kleine Siesta. Ich verabredete mich am Nachmittag zu einem Kaffee bei meiner Tochter, um bei der Hitze auch ihren Pool zu benutzen. Meine Enkelkinder freuten sich darüber. Am späten Nachmittag wollte ich die Andacht für Sonntag fertig schreiben und am Abend war ein Besuch am Benefiz-Fest unseres Bürgermeisters geplant.

Bis zum Besuch bei meiner Tochter, lief alles nach meinen Gedanken, doch als ich gerade in den Pool gehen wollte, läutete mein Telefon. Die Nummer meines Mannes leuchtet auf und ich ging fröhlich ran. Ich horchte auf, denn am Ende der Leitung war eine Frauenstimme, die mir mitteilte, dass mein lieber Mann, nachdem er selbst eine Wettkampfrunde fuhr, bei der Hitze kollabierte. Ich solle mir keine Sorgen machen, doch er wird zur Überprüfung mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht.

Tja, keine Sorgen machen, ist leichter gesagt als getan. Er hatte heuer schon mal so einen Zusammenbruch. Schnell umgezogen fuhr ich betend ins Krankenhaus. Als ich so dahinfuhr durchliefen mich Gedanken um unsere Ehe. 2 ½ Jahre ist sie erst alt und wir sind glücklich und dankbar in unserer Beziehung. Ich bat Gott um Bewahrung und Gnade. Es war als säße ich neben mir um mich zu beobachten. Ich merkte es beim Fahren, obwohl mein Herz vor Aufregung raste, überzog mich totaler Frieden. (Philipper 4/6-7)

Im Krankenhaus wurde mein Mann untersucht und als EKG und diverse Untersuchungen gut waren, bekam er noch eine Flüssigkeitslösung als Tropf angehängt. 2 Stunden später wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und wir konnten wieder nach Hause fahren.

Rainer hat es gestern erwähnt, wir können unser Leben zwar planen, doch „der Herr“ lenkt unseren Werdegang. Unser Tag wäre sicher ein schöner geworden und wir hätten Gott gedankt dafür. Nun aber gebührt ihm Lobpreis, denn ich erlebte Gott ganz persönlich als meine Stütze und Hilfe und wir erfuhren seine Gnade, weil es meinem Mann wieder gut geht.

Psalm 100
Ein Dankpsalm. Jubelt dem Herrn zu, ihr Bewohner der Erde! Betet ihn voll Freude an. Kommt zu ihm und lobt ihn mit Liedern. Erkennt, dass der Herr Gott ist! Er hat uns erschaffen und wir gehören ihm. Wir sind sein Volk, die Schafe seiner Weide. Geht durch die Tempeltore mit Dank, tretet ein in seine Vorhöfe mit Lobgesang. Dankt ihm und lobt seinen Namen. Denn der Herr ist gut. Seine Gnade hört niemals auf, und seine Treue gilt für immer. Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

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