mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5712 - Mon., 14 May 2018

Der Ruf des Herzens

Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

Galater 4,6


Da zwei meiner Kinder bei meiner Umkehr zu Jesus römisch katholisch geblieben sind, hatten wir gestern Erstkommunion meiner Enkelin.

Es war eine sehr schöne, von den Kindern mitgestaltete Feier. Sie wurden mit viel Liebe begleitet, unter anderem auch von ihren Taufpaten, welche während des Gottesdienstes hinter ihren Schützlingen saßen.

Einer der Paten, ein junger Vater, wurde von seinem kleinen Sohn während der Messe entdeckt und permanent mit lauten „Paparufen“ umworben.

„Papa, Papa, Papa“ ging es in einer Tour, was dem Vater ein liebevolles Dauergrinsen ins Gesicht zauberte. Es störte nicht, man merkte, dass Kinder in dieser Pfarre sehr willkommen sind.

Als wir später das Vater unser, das Gebet des Vaters sangen, hörte ich wieder und wieder die Stimme des Kleinen Jungen. „Papa, Papa, Papa!

Meine Gedanken sprangen fragend zu Gott. Wann habe ich das letzte Mal meinen Vater im Himmel permanent angerufen? So voller Freude wie der kleine Junge, der sich nicht abhalten ließ seinen Vater zu rufen? Wann habe ich meinen Blick und mein Herz auf Gott hin gerichtet, in der Sehnsucht von ihm gesehen und gehört zu werden? Ganz ehrlich; wann habt Ihr euch das letzte Mal, nach Gott so rufend ausgestreckt?

Wir sind Kinder Gottes und haben das Vorrecht ihn so zu rufen: Egal ob wir Abba, Papa oder Vater rufen, er hört uns, das ist gewiss und ich bin mir sicher, wenn wir es tun, wenn wir beständig nach ihm rufen, zaubern wir ihm ein Dauergrinsen der Freude in sein Göttliches Antlitz.

Darum sollt ihr so beten: (Matthäus6/9-13)

Unser Vater im Himmel!

Dein Name werde geheiligt.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.




Ps: Ich musste lächeln, denn zum Abschluss hat er wie für den Muttertag zur Freude bestimmt, auch ein paarmal der Mama gerufen: „Mama, Mama, Mama!„


(Sprüche 23,25)

Lass deinen Vater und deine Mutter sich freuen, und fröhlich sein, die dich geboren hat.


Seid herzlichst gesegnet, eure

()


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