mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5573 - Tue., 26 Dec 2017

Christ, der Retter ist da

Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht, durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: Christ, der Retter, ist da, Christ, der Retter, ist da!

Joseph Mohr (1792-1848)


Wie jedes Kind, mit dreckigen Windeln und wahrscheinlich viel Geschrei, lag Jesus in Bethlehem in seinem Bett, welches eigentlich die Futterkrippe der Stalltiere war. Maria stillte ihn, und auch Joseph kümmerte sich um das Kind. Kein Kreißsaal, wie es heute üblich ist, keine moderne Medizin - und doch ein Baby, wie wir alle es einmal waren.

Schau dir heute die kleinen Kinder in deiner Umgebung an. Kann einer erahnen, was einmal aus ihnen wird? Wird es mal ein Gelehrter, ein Unternehmer oder ein kleiner Angestellter oder Arbeiter? Auch dem Jesuskind konnte man nicht ansehen, was einmal aus ihm wird, wären da nicht die alten Verheißungen gewesen, die der Engel Maria überbrachte.

Christus, der Retter ist da! - Das war die Verheißung, die die Hirten auf dem Feld hörten und auch die Weisen aus dem Morgenland waren diesem Ruf gefolgt. Ein Kind, wie jedes andere und doch so besonders, auserwählt und geschickt von Gott selber.

Er wuchs auf, wie jedes Kind, spielte, tobte und lernte dann wahrscheinlich bei Joseph das Zimmermanns-Handwerk. Gott lies sich Zeit. Erst, als er so etwa 30 Jahre alt war, begann er mit seiner eigentlichen Aufgabe. Er zog herum und erzählte von Gott, und wie dessen Liebe uns alle umfängt. Und dann drei Jahre später, hängte man ihn ans Kreuz von Golgatha, wie ein Verbrecher hing er dort, aber nicht für seine Schuld, sondern für die unsere!

Ich weiß nicht, wie alt gerade du bist. Vielleicht bist du noch in jungen Jahren und hast dein Leben noch vor dir, vielleicht bist du auch schon alt und hast dich füllen lassen mit der Weisheit deines Lebens. Hast du dich einmal gefragt, was Gott mit dir persönlich vor hat? Für uns alle hat Gott seinen Plan. Für den einen früher und den anderen später.

Schau auf Jesus, 30 Jahre dauerte es, bis Gott seinen Weg zum Ziel lenkte. Bei dir mag es früher oder später sein, du musst nur dein Herz offen halten für das, was Gott dir persönlich sagen will! Gott beruft nicht die Begabten - er begabt die, die er beruft - und so wird er auch dir die Gaben schenken, die du für seinen Auftrag brauchst.

Manchmal beginnen Gottes Wege klein und in einer Krippe, und doch können sie Großes bewirken - auch bei dir!

Ich wünsche dir noch eine gesegnete Weihnacht - Gott sei mit dir!

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