mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5568 - Thu., 21 Dec 2017

Fromm und gerecht?

Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen.

Matthäus 1/19


Lieber Jesus mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm!

So der Wortlaut eines Kindergebetes. Nun stellt sich mir die Frage, wie muss ich eigentlich sein um als fromm zu gelten.

Laut Wikipedia ist fromm sein, die Eigenschaft einer religiösen Haltung, und wird auch mit Frömmigkeit wie folgt beschrieben.
„Frömmigkeit bezeichnet eine tief in einem Glauben wurzelnde Haltung, die sich in einer entsprechend bewussten Lebensgestaltung äußert. Der Begriff wird oft auch mit Gottesfurcht gleichgesetzt.“

Jesu Geburt ( Matthäus 1 /18-25)

Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

Josef war ein Sohn Jakobs und gehörte somit zum Stammbaum von Jesus. (Matthäus 1/16) Er ist im jüdischen Umfeld aufgewachsen und er war mit Sicherheit gläubig. In der Bibel wird er, wie wir lesen können als „fromm und gerecht“ dargestellt und deswegen hatte Gott ihn als Mann für Maria und Ziehvater für seinen Sohn ausgewählt. Obwohl er diesen guten Ruf besaß, wollte Josef sich dennoch aus der Verantwortung drücken. Plötzlich war seine fromme Gerechtigkeit nur mehr aufgesetzt. Er wollte Maria heimlich verlassen. Doch Gott kannte sein Herz, er wusste um seine Not mit der gesamten Situation und deswegen gab er ihm im Traum bescheid. Josef entschied sich dem Traum zufolge fürs bleiben und gehorchte somit Gott. Er hatte die Wahl sich zu entscheiden, er hat sich für das Gute entschieden, darin bewies sich seine wahre Frömmigkeit.

Wir sind durch Jesus Christus gerecht gesprochen und auch wir dürfen uns durch den Glauben an ihn als fromm bezeichnen. Wie ist das bei uns? Bewähren wir uns in den Herausforderungen des Lebens? Bleiben wir fromm und gerecht, oder laufen wir in Notzeiten am liebsten davon. Doch auch wir haben die Möglichkeit wie Josef uns für das Richtige zu entscheiden. Nehmen wir uns ihn als Vorbild. Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure
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