mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5532 - Wed., 15 Nov 2017

Bereit für die Ewigkeit?

''Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.''

Hebräer 4,7


Wenn Gott uns unserem eigenen Willen überlässt, dann ist das sehr schlecht für uns. Schon im Alten Testament sprach Gott deutlich: ''Wer hören will, der höre, und wer es lässt, der lasse es'' (Hesekiel 3,27). Gott respektiert unsere Wünsche, selbst wenn es unser Untergang ist! Aber er hat alles getan, damit es nicht so weit kommen muss. Wer in seinen Sünden stirbt (Johannes 8,24) hat letztlich seinen eigenen Willen durchgesetzt. Der Aufruf, sein Herz nicht zu verstocken, ist eine freundliche aber dennoch auch sehr ernste Bitte, sein Leben nicht wegzuwerfen und die Stimme Gottes auch hören zu wollen. Und wir Gläubige sollten entsprechend auch unseren Zeitgenossen gegenüber nicht gleichgültig sein. Das bedeutet praktisch (wenn wir Gelegenheiten dazu haben) auch ein Zeugnis unserer begründeten Hoffnung zu geben. In 1. Petrus 3,15 steht entsprechend: ''Lasst vielmehr Christus, den Herrn, die Mitte eures Lebens sein! Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, seid immer zur Rechenschaft bereit''! Wir wissen nicht wann wir sterben werden? Ob es in zwei Stunden, nächste Woche, in fünf Monaten oder in drei, sieben, zehn oder in vierzig Jahren ist? Wir wissen es nicht und sollten mit unserer Lebenszeit- und Erwartung auch nicht spielen. Es heisst ''heute'' und Gott redet in jedes Leben eines Menschen zu bestimmten Zeiten hinein. Auch durch andere Menschen mitten im Alltag, eine Predigt, eine Schrift oder diese Andacht. Gut möglich auch direkt durch dich in deinem Bekenntnis zu Jesus Christus und dem biblischen Evangelium! Kommen wir doch zur Ruhe und hören wir hin - es könnte unser Leben verändern und die wichtigste Entscheidung sein, diesem Reden so zuzuhören, daß man sich bekehrt. Es ist Gottes ausdrücklicher Wille daß ''alle Menschen überall Buße tun sollen'' (Apostelgeschichte 17,30). Die meisten Menschen haben wohl alle irgendwie und irgendwo einmal etwas von der Bibel und Jesus und den zehn Geboten gehört, aber mehr ist da leider nicht. Wer unter ihnen glaubt wirklich voll und ganz der Heiligen Schrift? Wer glaubt an den HERRN Jesus Christus als seinem persönlichen Erlöser und Heiland? Manche nennen sich Christen und lehnen aber die Bibel ganz oder teilweise ab! Viele sind reine Mitläufer und nur religiös Interessierte ohne Wurzeln.

Der König Salomo schreibt in Prediger 8,8: ''Der Mensch hat keine Macht, den Wind aufzuhalten, und hat keine Macht über den Tag des Todes, und keiner bleibt verschont im Krieg, und das gottlose Treiben rettet den Gottlosen nicht''. Nicht gläubig sein zu wollen, lässt einen nicht besser leben - auch wenn manche das so behaupten! Solche sehen im Glauben eine Art Zwangsjacke die mich unfrei macht, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Es ist der Unglaube der den Menschen knechtet, im Dunkeln lässt und einschränkt. Die Frage, ob man bereit ist für die Ewigkeit, ist in erster Linie eine Frage für solche, die sich darüber kaum oder noch nie Gedanken gemacht haben. Die Ewigkeit lässt sich nicht aufhalten - auch nicht durch Unglauben und Gottlosigkeit! Das Leben auf Erden endet, aber es gibt viel mehr als dieses Staubkorn (was sich Erde nennt) in den unendlichen Weiten des Weltalls. Und das ist eben kein Science-Fiction, sondern ein kleiner Teil der Allmacht und Wahrheit des lebendigen Gottes und Schöpfers. Für uns Christen gilt, daß wir unser Leben so leben sollen, daß wir dies in Hinblick auf das kommende ewige Reich Gottes tun. Konkret bedeutet dies, sich zum Beispiel hier auf Erden keine Schätze zu horten (Matthäus 6,19: ''Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen''). Wer als Christ so mit dieser Welt und/oder auch gerade mit Geldverdienen beschäftigt ist, daß sein Herz die Ewigkeit ignoriert, hat ein echtes Problem (1. Timotheus 6,10 ''Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen''). Auch an solchen Dingen kann man festmachen, ob man bereit ist für die Ewigkeit und guten Gewissens und Glaubens alles Irdische sofort hinter sich lassen könnte? Wie sieht es hier bei dir aus? Es wäre nicht empfehlenswert, aber es kann sein, daß man erst am Sterbebett Gottes Stimme hört (oder auch kurz vor einem Unglück) und dann wäre ein verstocktes Herz so ziemlich das Dümmste was man sich leisten sollte. Jesus kommt wieder - und jeder Mensch muss sich vor ihm verantworten! Bist du bereit?

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