mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5510 - Tue., 24 Oct 2017

Im Sinne Gottes beten

''HERR, lehre uns beten!''

Lukas 11,1


Warum beten wir, wenn wir beten? Was steckt wirklich dahinter? Wie sollte es sein? Wenn wir denken, das Gebet ist nur ein Mittel um für uns selbst (oder andere) etwas zu gewinnen, der liegt daneben. Was sollten wir dadurch lernen? Gott ist kein Flaschengeist! Wünsche erfüllt zu bekommen ist schön, aber wenn das alles wäre um dem Gebet ein Gewicht zu verleihen, sind wir nicht wirklich im Begriff zu beten. Gott möchte, daß wir uns als Person verändern und unsere Umwelt anders wahrnehmen und nicht umgekehrt! Das haben wir nötig. Die Reihenfolge ist entscheidend. Wenn wir anfangen mit den Augen Gottes zu sehen, beten wir auch in seinem Sinne, und dann kann sich auch alles andere verändern. Siehe Salomo, der Gott um Weisheit bat um sein Volk gerecht regieren zu können. Er bekam von Gott obendrein noch alles andere dazu, was er sich zuerst auch hätte wünschen dürfen (2. Chronik 1, 10-12). Vor allen anderen Dingen nach Gottes Reich zu trachten (Matthäus 6,33), heißt eben Gott als den zu erkennen, der das Leben ist. Ohne Bezug zur lebendigen Wahrheit, ist alles andere ziemlich sinn- und wertlos. Dann existiert man nur, aber lebt nicht im eigentlichen Sinne. Es geht um eine Beziehung zum Schöpfer aller Dinge. Was wir erkennen sollen, ist der neue Mensch, der tatsächlich glauben, beten und lieben kann - im Sinne des Allerhöchsten. Wir machen oft den Fehler, daß wir die Mängel des alten Menschen sehen und daraufhin anfangen für dies und jenes zu beten und unser Leid zu klagen. Gott repariert aber nicht unseren alten Menschen, der ist gestorben (2. Korinther 5,12). Wir wurden nicht recycelt sondern erneuert! Das Neue und Lebendige in uns braucht nun Nahrung und Erfahrung. Das ist die Heiligung. Das Gebetsleben gehört dazu. Wer sich selbst genügt, der betet nicht! Der neue Mensch will Gott genügen, nicht sich selbst. Wir können die Dinge selbst ändern wenn wir durch Gott verändert wurden - im kindlichen Glauben - im Gebet - in der Kraft des Heiligen Geistes. Wenn unser Gebet so aussieht, daß wir nur unsere Unzufriedenheit ausdrücken, uns rechtfertigen und uns verteidigen oder gar gleichgültig sind, dann BITTEN wir Gott um nichts (Johannes 16,23). Gott hat uns selbst lieb - und zwar weil wir Jesus lieb haben und glauben, daß sich der Vater im Sohn offenbart hat (Johannes 16, 26-28).

Das bedeutet, daß wir Jesus als Mittler zur Vergebung unserer Sünde brauchen (das ist die Grundlage), aber nicht um uns nun selbst zu verwirklichen, sondern um Gott zu ehren mit unserem Leben. Das allein macht uns zu dem, was Gott in uns sehen will und durch Jesus sehen kann. Im Glauben zu wachsen und unsere Beziehung zu Gott (die Jesus ermöglichte) zu vertiefen, bedeutet daß wir uns unserer Abhängigkeit von Gott bewusst werden. Ebenso ein Verständnis von Sünde, Glaube, Welt und dem Bösen zu erlangen - auch in unserem persönlichen Leben. Und darauf entsprechend im Sinne Gottes zu reagieren. Und zwar auf eine vertrauende und erwachsene Art und Weise - ohne Angst, aber mit Ehrfurcht und mit zielführendem Gebet. Ziel ist im Glauben stark und fest zu werden (Epheser 4, 11-16). Jesus ist nicht unsere Gebetsmühle, sondern der Grund, daß unsere Gebete bei Gott überhaupt ankommen können. Im Namen Jesu zu beten bedeutet einfach, daß wir glauben dürfen, daß sein teures Blut die Vergebung unserer Schuld bewirkte und den Weg ins Heiligtum Gottes ermöglichte. Jesus ist unser Freund und erstgeborene Bruder - wir sind teuer erkauft! Darum sind wir nun auch Gott lieb und teuer und unsere Gebete kommen darum in Jesu Namen an. Jesus ist aufgefahren in den Himmel und hat seinen Geist zu den Gläubigen geschickt wie er es versprochen hat. Es ist derselbe Geist der Jesus mit dem ewigen Vater im Himmel verband. Um mit der geistlichen Wirklichkeit in Berührung zu kommen, müssen wir diesen Geist in uns wirken lassen. Nicht ich soll wirken, damit Gott wirken kann, sondern umgekehrt! Jesus tat nur das, was er den Vater tun sah (Johannes 5,19). Glauben und Beten ist eine Herzenssache - ist dein Herz weit oder eng? Der alttestamentliche Prophet Jesaja würde es so formulieren: ''Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die beiden Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke die Pflöcke fest''! (Jesaja 54,2). Unser Leben wird am heiligsten Ort aller Zeiten und Welten vom allmächtigen Gott geplant und gesehen. Darum sollten wir immer in unseren Gebeten um Gottes Willen bitten (wie Jesus), sowie Geduld und Vertrauen investieren. Keiner weiß besser was für uns sinnvoll und richtig ist, als der ewige Gott. ER selbst hat uns lieb!

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Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

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