mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5507 - Sat., 21 Oct 2017

Aus den Augen aus dem Sinn!

Passt aber auf, dass ihr den Herrn, euren Gott nicht vergesst und dann seine Gebote, Vorschriften und Gesetze, die ich euch heute gebe, nicht mehr befolgt.

5. Mose 8,11


Seit 15 Jahren bin ich ein entschiedener Christ. Seitdem erzähle ich meinem Umfeld von Jesus und meinem Glauben an ihn. Sichtbar an meinem Leben merkt jeder die Veränderung. Sie bewundern meine konsequente Nachfolge und freuen sich, dass es mir jetzt so gut geht. Viele von Ihnen sind in einer schlechten Verfassung und wo man denkt, dass jene nach Gott schreien müssten, nehmen sie Abstand vom wahren Glauben an ihn. Am ärgsten finde ich die Familie. Obwohl sie ja doch genauestens bescheid wissen, suchen sie sich immer wieder eine Erklärung für alles, was sich selbst erklärt. Jedes Wunder wird zerredet und ist es noch so klar erkennbar, dass Gott dahinter steht.

Vor kurzem traf ich mich mit meinen Geschwistern zum Mittagessen. Ich sprach mit zwei meiner Brüder wieder einmal über den Glauben. Der eine erzählte mir von seinen Spaziergängen im Wald, wo er immer an einem großen Kreuz vorbei kam. Er sagte, dass er dann inne hielt und mit seinem „Herrgott“ spräche. Er meinte am Vortag war er eh bei ihm, aber heute hätte er ihn nicht
mitgenommen.

Mit dem anderen Bruder kam ich über seinen Unfall, den er vor zwei Jahren hatte, zu sprechen. Beim Überholen eines Fahrzeuges kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Pkw, den er übersah. Sie hatten alle Glück im Unglück, denn obwohl beide Autos Totalschaden waren und mein Bruder aus dem Fahrzeug geschnitten wurde, kamen alle mit relativ leichten Verletzungen davon. Er glaubte an Himmlische Bewahrung und gab mir Recht, als ich auf Gottes Schutzengel zu sprechen kam. Die erste Zeit war er überzeugt, dass Gott im Spiel war. Später gab er den Engeln die Ehre. Jetzt, zwei Jahre später, meint er, dass er gar nicht echt in Gefahr gewesen sei, ja niemals in Gefahr sein würde, weil sein Schutzengel auf ihn aufpasst.

Wie leichtsinnig ist es, solches anzunehmen und auch den Herrgott bewusst nicht mitzunehmen im täglichen Leben. Ich finde es traurig, dass die 15 Jahre meines Glaubenslebens nicht mehr Frucht in ihrem Leben bewirkte. Es ist so, als würden sie alles, was in dem Augenblick des Gesprächs erkannt wurde, vergessen sobald sie sich wegdrehen. So nach dem Motto: „Aus den Augen aus dem Sinn!“

Ihr kennt doch alle das Gleichnis vom Sämann. (Matthäus 13/3-9) Der Bauer streute den Samen auf verschieden Bodenarten aus, doch die Frucht konnte nur am guten Acker hervorwachsen. Später erklärte Jesus dies Gleichnis.

(Matthäus 13/18-23)

Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann

So hört nun ihr dies Gleichnis von dem Sämann. Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Böse und reißt hinweg, was in sein Herz gesät ist; das ist der, der an den Weg gesät ist. Der aber auf felsigen Boden gesät ist, das ist, der das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden; aber er hat keine Wurzel in sich, sondern er ist wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so kommt er alsbald zu Fall. Der aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und die Sorge der Welt und der trügerische Reichtum ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. Der aber auf das gute Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach.

Dass bei Menschen, so auch bei meinen Brüdern, der Samen vom Wort Gottes nicht zur Frucht kam, ist ein Werk des Widersachers. Er kam, sah und siegte! Endergebnis, sie drehten sich um und vergaßen, was sie hörten. Doch es ist zum Glück der Beiden nur eine Momentaufnahme, denn der Herr hat den Sieg auch für sie errungen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es noch eine Gnadenzeit gibt. Eine Gnadenzeit für sie und den Menschen in unserem Umfeld. Es werden ihnen die Augen geöffnet und der Sinn bleibt für immer erhalten. Möge es bald geschehen. Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

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