mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5504 - Wed., 18 Oct 2017

Am Tag des Todes

''Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten''.

Hebräer 9, 27-28


Der Tod und die Sünde hängen unmittelbar zusammen. Der Apostel Paulus stellt in Römer 6,23 unbeirrt fest: ''Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn''. Ohne Sünde würde es auch keinen Tod geben. Gott erschafft ja kein Leben mit begrenzter Haltbarkeit. Jesus selbst ist das wahre Leben (Johannes 14,6) und wer meint, das echte Leben findet zwischen unserer Geburt und unserem Tod auf Erden statt, der hat nicht viel verstanden. Wer das, was seit ewigen Zeiten immer wieder auf dieser Welt an Bösem, Ungerechtem, Gottlosem und Lügenhaftem geschieht, als Leben im eigentlichen Sinne versteht, der ist arm dran und sehr kurzsichtig. Sicherlich gibt es auch Dinge, die einem das Leben hier manchmal etwas erträglicher machen können (sonst wäre das hier schon die tägliche Hölle), aber unter positiv erfüllender Wahrheit, Glückseligkeit, Frieden und Gerechtigkeit, versteht man normalerweise etwas anderes und besseres. Schon allein die Tatsache, daß man krank wird und irgendwann sterben muss, untermauert doch, daß diese Welt im Grunde nur eine Vorbereitung auf das Unvermeidliche ist. Mit Beginn der Geburt steuert man schon auf den Tod zu. Und manche ''erwischt'' es früher als gedacht und geplant. Wenn der Tag des Todes kommt, ändert sich für nicht wenige vieles in ihrem Gemüt. Man sagt ja landläufig, daß das letzte Hemd keine Taschen hat! Vielleicht wird einem das irgendwie bewusst, wenn es dem Ende zugeht, daß man so diese Welt verlässt, wie man sie betreten hat - nackt! Der Mensch hat eine Seele - und wenn die Hülle nicht mehr funktioniert, dann stirbt man eben irgendwann.

In dem Moment oder dem Zeitabschnitt zwischen Leben und unmittelbarem Sterben, macht man sich oftmals viele Gedanken und fragt sich sicherlich auch, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und Gott existiert? Dann kann man eben nicht mehr so unbeirrt sagen, daß einen das nicht interessiert oder man sich später einmal darüber Gedanken macht. Wenn man spürt, daß der Tod sich nicht aufhalten lässt, dann geht es eben ans Eingemachte und Fragen werden aktuell, die man sein Leben lang verdrängt, ignoriert, bekämpft oder belächelt hat. Der Mensch hat die Ewigkeit sozusagen in sich, und im Grunde weiß er auch, daß das Leben mit dem Tod nicht endet. In Prediger 3,11 steht: ''Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende''. Wer in seinen unvergebenen Sünden stirbt, der muss sich vor Gott selbst dafür verantworten - ohne Fürsprecher, ohne Erlöser. Und das kann nicht funktionieren, weil die Erlösung und Vergebung der Sünden nichts ist, über das man verhandeln kann. Es ist Gnade! Und Zugang zu dieser Gnade, die es nur in Jesus Christus gibt und dem Evangelium (Johannes 3,16 und 14,6), ist der aufrichtige Glaube! Wer die Chance hat vor seinem Tod sich Gottes Sohn zu nähern und um Vergebung zu bitten, der sollte das auch unbedingt tun. Viele haben diese Chance vielleicht nicht (Unfall, Herzinfarkt etc.). Gott redet mit uns (u.a. in der Bibel) - ob wir leben oder sterben - wir sollten zuhören! In Psalm 95,7 steht: ''Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht...''. Amen.

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