mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5500 - Sat., 14 Oct 2017

Bleib am Lernen!

'' Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.''

Matthäus 18,3


Vor kurzem lud mich die Frau unseres jungen Gemeindeleiters zu einem Kaffee in ihr Haus ein. Ich freute mich sehr, da sie auch einen entzückenden einjährigen Sohn haben. Dieses Kind ist für mich etwas ganz besonderes, eine Gebets-Erhörung Gottes. Wir baten Gott um Zuwachs an Familien, da unsere Gruppe nur Paare und Einzelpersonen enthielt. Er ist das erste Kind in unserer jungen Gemeinde. Das erste Kind und noch dazu vom Gemeindeleiter persönlich. Nun war ich zu Besuch und durfte den kleinen Kerl life erleben. Bezaubernd, süß und voller Tatendrang flitzte er mit seinen kurzen Beinchen durch das Zimmer. Ein lernendes Bündel Energie, neugierig und aufsaugend wie ein Schwamm im Wasser.

Immer wieder erlebe ich besonders kleine Kinder, als das Wunder, was sie sind. Unglaublich wie schnell sich so ein Baby zum Kleinkind entwickelt. Sobald es krabbelt, ist es schon bereit sich aufzuziehen und steht es erst auf seinen Beinchen, hält es nichts mehr ab vom Laufen. Im ersten Jahr ist so ein Kind noch hilflos, doch dann geht’s rasant ans lernen. Es ist erwiesen und so erlebte ich es ja auch bei meinen Kids, am meisten lernen die Kinder in den ersten drei Jahren. Schulung von Motorik und Sprache, die Kontrolle über den Körper samt Windelbereich zu haben und selbst den Kaffeeautomat zu bedienen. Ja, lacht nur, ich hab es erlebt, ein lernendes Kind, so erwies es sich bei meinen Besuch, ist fähig verschiedene Handgriffe zum Bedienen einer Kaffeekapselmaschine zu tätigen, welche es durch stete Wiederholung einübt.

Unglaublich, aber der kleine Bub, hat mir im Beisein seiner Mama, mit einem Jahr tatsächlich meinen Kaffee gemacht. Er wusste genau die Handgriffe welche er brauchte. Er wusste, nachdem er die Kapsel einlegte, den Hebel zu schließen, um anschließend den Knopf zu drücken, um die Maschine zu starten. Ich staunte nicht schlecht. Welche ein Wunder, dieses Kind, es entwickelt sich enorm. Er selbst trinkt natürlich noch keinen Kaffee, aber Milch und Wasser mag er trinken. Feste Nahrung ist natürlich längst am Teller, alles was ihn auch gesund erhält. Lernen und gesunde Ernährung gehören zusammen, um ein Kind geistig wie körperlich zum Wachsen zu bringen, das inspirierte mich zu folgenden Gedanken.

Diese ursprüngliche Freude, wenn Kinder lernen, ist von Gott gegeben und deswegen misst er uns auch an ihnen. (Matthäus 18/3) Egal wie alt wir sind, durch Umkehr wurden wir zu seinen Kindern und wie im Leben sollten wir das Bedürfnis haben stets dazu zu lernen. Am Anfang ist das ganz normal, als Babychrist drängt man zur Nahrung, schreit man nach Milch, will man wachsen und dazulernen. Doch leider geschieht es allzu oft, dass irgendwann eine Entwicklungsstörung auftritt und das Wachstum vom Christen steht still. Da gibt es viele Möglichkeiten, meist ist es Selbstbewusstsein und Bequemlichkeit. Beides führt zur Annahme, es reicht schon so wie es ist. Doch zu oft überschüttet das Leben und unser Egoismus das Bedürfnis sich Gott zu nahen. Bibellese, Gemeinschaft und Gebet verlieren ihre Priorität, somit Gott seine Autorität. Doch damit schaden wir nicht nur uns, sondern auch dem Auftrag unseres Herrn, der uns in seine Schule berufen hat um zu lernen, damit wir Frucht bringen für sein Reich. Wie ein Menschenkind nicht bei Milch bleibt, so sollen auch wir uns weiterentwickeln. Paulus ermahnt uns in (Hebräer 5/11-17 ) wieder zuzuhören.

Geistliches Wachstum
Es gibt noch so vieles, das wir darüber gern sagen würden, aber ihr seid so schlechte Zuhörer geworden, sodass man euch dies alles nur schwer verständlich machen kann. Ihr seid nun schon so lange Christen und solltet eigentlich andere lehren. Stattdessen braucht ihr jemanden, der euch noch einmal die Grundlagen von Gottes Wort beibringt. Ihr seid wie Säuglinge, die nur Milch trinken, aber keine feste Nahrung essen können. Ein Mensch aber, der sich von Milch ernährt, ist im Leben noch nicht sehr weit fortgeschritten und versteht nicht viel davon, was es heißt, das Richtige nach Gottes Wort zu tun. Feste Nahrung dagegen ist für die Menschen, die erwachsen und reif sind, die aufgrund ihrer Erfahrung gelernt haben, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

Er ermahnt uns, uns nicht weiter von Milch zu ernähren. Was wir brauchen ist feste Nahrung, um weiter zu kommen, um zu reifen und zu wachsen. Geduldig erinnert er an das was Sache ist und fordert auf weiter zu gehen.

(Hebräer 6/1-4)
Lasst uns daher aufhören, ständig die Grundaussagen der Lehre von Christus zu wiederholen. Wir wollen vielmehr weitergehen und im Verständnis reifer werden. Wir müssen doch nicht immer wieder neu erklären, wie wichtig es ist, dass wir von allen bösen Taten umkehren und an Gott glauben

Der kleine Sohn vom Gemeindeleiter wird nicht aufhören zu lernen solange er Kind ist. Wir bleiben solange wir sind Kinder Gottes und auch wenn Paulus schreibt, dass wir die Erklärung zur Umkehr und Glauben nicht mehr brauchen, weil wir es schon gelernt haben, bedürfen wir dennoch der Erinnerung daran.

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, ….

Wie ist das mit dir. Bist du ein Kind Gottes? Trinkst du noch immer Milch oder nimmst du schon feste Nahrung zu dir?

Lass dich ermutigen kehr um und bleib am Lernen! Amen

Seid herzlichst gesegnet eure

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