mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5488 - Mon., 02 Oct 2017

Glauben statt Schauen

''So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.''

2. Korinther 5, 6-7


Die Dinge tatsächlich so zu sehen wie sie wirklich sind, funktioniert nur im Geist und nicht im Fleisch. Was wir an Wahrheiten in unserem Leben und in unserem Glauben als Realitäten erkennen, erfahren wir nicht durch unsere visuellen Wahrnehmungen oder durch bestimmte Gefühle oder intelektuelle Argumente. Diese äußeren Einflüsse und Eindrücke und menschlichen Eigenschaften, können uns helfen auf die richtige Spur zu kommen, aber sie können allein genommen, uns auch gehörig in die Irre und den Irrtum führen. Unter dem Strich gilt immer eines: ''Gott ist wahrhaftig und alle Menschen sind Lügner'' (Römer 3,4). Menschen, die nicht an Jesus Christus und das Evangelium glauben, leben demnach in einer schwerwiegenden Lüge, die zur Sünde wird. Unglaube ist Sünde! Wenn wir allein durch Schauen wandeln (unser Leben leben), wird es immer Dinge geben, die interessanter sind als zu beten, die Bibel zu studieren, die Gemeinde zu besuchen oder auch ein gutes, geistliches Buch zu lesen. Wenn wir aber die Dinge wie Gott sehen wollen, müssen wir im Geist wandeln und nicht das Natürliche ständig dem Geistlichen vorziehen oder den Urteilen von Menschen mehr vertrauen als den Urteilen Gottes. Und wenn wir anbeten, sollten wir es im Geist und in der Wahrheit tun, denn Gott ist beides (Johannes 4,24). Das Ziel des Glaubens ist der Seelen Seligkeit (1. Petrus 1, 8-9). Echter Glaube braucht Bewährungen, sonst ist er nur aufgesetzt. Eine dieser Bewährungen ist, nicht zu sehen und trotzdem zu glauben und den (noch) unsichtbaren Jesus lieb haben (immer mehr). Selig sind, die nicht sehen und doch glauben (Johannes 20,29)!

Das Ziel (Jesaja 64,3: ''Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben'') sollte uns motivieren und dankbar machen. Nur was man nicht sieht, darauf kann man auch hoffen (Römer 8,24) - umgekehrt wäre ''Hoffnung'' das falsche Wort. Wenn man das haben will, was man sieht, sind es lediglich augenscheinliche Begehrlichkeiten. Und die können manchmal überaus irdisch sein. Der Geist Gottes ist nicht manipulativ, sondern zeigt uns die Wahrheit und die Wirklichkeit - alles, was dies letztlich nicht bewirkt, ist dann tatsächlich manipulativ und auch sündig. Unsere Heiligung (Hinführung zur Wirklichkeit) geschieht nur durch den unsichtbaren Geist Gottes (2. Thessalonicher 2,13). Der kann sich sicherlich diverser Mittel bedienen, aber die Kraft die dahinter steckt ist Gott und sonst nichts. Prüfen sollten wir das trotzdem (1. Johannes 4,1). Der Geist ist die Wahrheit (1. Johannes 5,6). Paulus hat die Menschen nicht überredet an Jesus Christus zu glauben, weil er rhetorisch so begabt war, oder vor Selbstsicherheit und Überzeugungskraft nur so gestrotzt hat. Auch nicht, weil er allseits so beliebt war. Eher das Gegenteil. Er hat überzeugt, weil er in Erweisung des Geistes und der Kraft gepredigt hat (1. Korinther 2, 4-5) und somit konnte er auch frei und offen sagen: ''Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist...'' (Römer 9,1). Machen wir es auch so.

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