mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5459 - Sun., 03 Sep 2017

Zum Fünfhunderstenmal..

Aber Gott hatte Erbarmen mit mir, damit Jesus Christus mich als leuchtendes Beispiel für seine unendliche Geduld gebrauchen konnte. So bin ich ein Vorbild für alle, die an ihn glauben und das ewige Leben erhalten werden.

1. Timotheus 1/16 (neues Leben )


Die Mutter sprach ungeduldig zur Tochter: „Kind hör endlich hin, ich hab dich Millionen Mal schon gebeten deine Pflicht zu tun. Darauf erwidert verschmitzt die Tochter: und ich sagte dir schon zwei Millionen Mal du sollst nicht übertreiben!

Ein kleiner Scherz als Anstoß meiner Gedanken, in denen es um Geduld und Langmut gehen wird.

Immer wieder stoßen wir Menschen an unsere Grenzen. Unsere Geduld wird schwer geprüft, besonders dann, wenn wir zum wiederholten Mal um etwas bitten und jener nicht reagiert. Es ist für denjenigen unerträglich, der die Botschaft gibt, denn dessen Erwartung ist gehört zu werden. Man fühlt sich missachtet, ungehört und nicht respektiert.

Gerade Eltern sind darin geübt, sich durch wiederholte Aufforderungen bei ihren Kindern Gehör zu verschaffen und auch ich, als dreifache Mama, kann ein Lied davon singen. Oftmals wurde mein Geduldsfaden dermaßen überspannt bis er zerriss und ich grantig drauf los polterte um meine Kinder zum Gehorsam maßzuregeln.

Meine Gedanken gleiten zu Gott. Ergeht es ihm ähnlich mit uns, seinen Kindern? Wie oft sagte er schon zu uns, dass wir auf ihn hören sollen, dass wir zu ihm umkehren sollen? Wie oft haben wir unsere Fehler erkannt und trotzdem haben wir nichts verändert?

Wenn es für uns irdische Eltern schlimm ist, weil unser Kinder nicht gehorchen, wie sehr muss „unser Vater“ im Himmel darunter leiden, wenn er erlebt, dass wir nicht reagieren, ihm nicht gehorchen?

Doch Gott ist zu unserem Glück weit besser als wir. Denn ihm reißt nicht gleich der Faden um drauflos zu poltern. Nein, er wartet langmütig und geduldig auf unsere Umkehr, um uns dann liebevoll in die Arme zuschließen.

(Lukas 15/24)
Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. ( lies die Gesamte Geschichte von der Rückkehr vom verlorenen Sohn.)

Ja, er vergibt uns immer wieder, wenn wir bereit sind neu zu beginnen. Seine Barmherzigkeit hört niemals auf.

(Klagelieder 3,22-23)
Die Güte des HERRN ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.

Ich nehme meine fünfhundertste Andacht zum Anlass, um heute gerade „dich“ zu fragen:
Hörst du denn schon auf Gott? Nimmst du sein Wort als Lebensleiter, oder tust du immer noch nach deinem Willen alles was dir gefällt.

Wenn es ihm besonders wichtig war, sagte Jesus öfters zu den Anwesenden: (Matthäus 11,15) Wer Ohren hat, der höre!

So sag ich heute besonders dir, vielleicht „zum fünfhundertsten Mal“ Gottes Worte in dein Herz. Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

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