Über Geld spricht man nicht, man hat es.'' (Jean Paul Getty (1892-1976), amerik. Ölindustrieller u. Milliardär)'>

mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5453 - Mon., 28 Aug 2017

Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!

Jesus blickte auf und sah, wie reiche Leute Geld in den Opferkasten warfen. Er sah auch wie eine arme Witwe zwei kleine Kupfermünzen, zwei Lepta*, hineinsteckte. Da sagte er: ''Ich versichere euch, diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle anderen. Denn die anderen haben nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Sie aber hat alles hergegeben, was sie selbst dringend zum Lebensunterhalt gebraucht hätte.''

Lukas 21 1-4


''Über Geld spricht man nicht, man hat es.'' (Jean Paul Getty (1892-1976), amerik. Ölindustrieller u. Milliardär)

Es ist schon ein schwieriges Thema, dieses Geld. In den drei Sätzen von Tetzel, Jesus und Getty finden wir schon drei verschiedene Ansätze, mit diesem Thema umzugehen. Was bedeutet dir das Geld? Egal, ob du viel oder wenig davon hast, der Umgang damit wird nicht leichter. Ist es eine notwendige Nebensächlichkeit oder bestimmt es dein Leben, wird es dir zum Gott?

Ob wir finanziell arm oder reich sind, als Christen sollten wir eins nicht vergessen: Alles, was wir zu besitzen scheinen ist nicht unser Eigentum, es ist uns nur von Gott geliehen, auf dass wir weise damit umgehen.

Wenn wir einmal begriffen haben, dass unser Geld nicht uns gehört, können wir damit auch ganz anders umgehen. Einige Christen befürworten die Gabe des Zehnten, dass man also 10% seines Einkommens an seine Gemeinde gibt. Andere treten aus der Kirche aus, weil sie diese nicht mehr mit ihrem Geld unterstützen wollen. Sie helfen mit ihrem Geld lieber Bedürftigen oder investieren es in soziale Projekte. Doch manch einer häuft sein Geld auch nur für sich selber an.

Ich glaube, es ist unbestritten, dass wir als Christen mit unserem Geld auch etwas Gutes tun sollen und es nicht nur uns selber gut gehen lassen sollten. Doch wo wir es investieren sollen, das finden wir auch in der Bibel nirgends ganz genau beschrieben. Der Opferkasten in Lukas zum Beispiel war der sogenannte Gotteskasten. Er war nicht für soziale Projekte da, sondern das Geld war allein für den Tempel. An anderen Stellen der Bibel finden wir auch Aussagen, dass man sein Gut den Armen geben solle. Es gibt also auch in der Bibel verschiedene Wege, wie man mit dem Geld umgehen soll.

Dass Tetzel sicherlich falsch liegt, sehen wir an der Geschichte, als Jesus dem reichen Jüngling (Mk 10,17ff) sagt, dass er sein Gut verkaufen, sein Kreuz auf sich nehmen und Ihm folgen solle. Erst die Nachfolge und der Glaube retten uns. Das Gute sollen wir zwar tun, doch es wird uns nicht retten.

Wie gehst du mit deinem Geld um? Investierst du in himmlische Güter oder doch mehr in den Konsum?

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag und einen weisen Umgang mit deinem Geld!

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