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mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5449 - Thu., 24 Aug 2017

Gerechtigkeit in Jesus

''Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm''.

2. Korinther 5,21


Das Wort ''Rechtfertigung'' ist ein juristischer Begriff und bedeutet, ''für gerecht halten''. Es kann auch nicht anders sein (wenn es so ist) weil kein Mensch vor Gott und von Natur aus gerecht ist, oder jemals aus eigener Anstrengung werden könnte (Römer 3,10). Der Mensch muss also von jemandem dazu erklärt werden, der das darf, kann und will. Gott darf, weil er der Schöpfer ist, und Gott kann, weil Jesus Christus das Werk der Vergebung der Sünden am Kreuz vollbrachte, und Gott will, weil ER gnädig und barmherzig ist. Paulus schreibt in Römer 3, 22-24: ''Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist''. Der zweite Aspekt der Rechtfertigung ist der Glaube (Römer 5,1). Das hat etwas mit Vertrauen zu tun, daß Gott einem tatsächlich die Sünden (die einem von oben aus bewusst geworden sind) gemäß dem Wort Gottes in der Bibel und der freien Gnade Gottes vergibt. Der Mensch wirkt zwar nicht an seiner Erlösung mit (Epheser 2, 8-9) aber er benötigt Buße und Glauben um zu Gott zu kommen - Hebräer 11,6: ''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird''. Rechtfertigung erfahren wir auch konkret durch das geflossene Blut des Heilands (Römer 5,9). Das ist der hohe Preis der Vergebung der Sünden. Wäre Jesus nur gestorben ohne auch auferstanden zu sein, wäre der Glaube wertlos und sein Blut wäre umsonst geflossen (1. Korinther 15, 12-14). Aber unsere Rechtfertigung ist vollkommen geworden, wie Paulus in Römer 4, 24-25 feststellt: ''...denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat, der unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist''.

Wie ist nun aber das zu verstehen, was in Jakobus 2, 22-24 geschrieben steht: ''Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken vollendet wurde. Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: ''Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet'', und er wurde ''Freund Gottes'' genannt. Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein''? Haben Paulus und Jakobus hier gegensätzliche Ansichten und man wird doch letztlich nur durch Werke erlöst und gerechtfertigt? Nein, keineswegs, das ist ausgeschlossen! Es wird hier auch kein Kompromiss gelehrt, nämlich Glaube und Werke im gegenseitigen Wechselspiel. Was Jakobus hier meint ist einfach, daß wir durch den Glauben, der zu einem Leben der guten Werke führt, gerechtfertigt werden. Wie beweist man sich selbst, anderen und Gott, daß man glaubt? Indem man sich nach guten Werken ausstreckt und eben nicht nur in Gedanken und theoretisch glaubt, sowie meint durch Reden auch das Handeln ersetzen zu können (Jakobus 2, 14-17). Der Glaube ist zwar unsichtbar, aber das soll nicht so bleiben. Darum soll er durch die guten Taten und Werke sichtbar werden. Und wer ein Kind Gottes ist, der wird durch den Geist Gottes nachhaltig auch zu diesen Taten geführt (Römer 8,14). Was Jakobus aufzeigte sind die Auswirkungen des Glaubens (Werke) während Paulus den Grund des Glaubens voranstellte (Gnade). Das Eine ist die Wurzel, und das Andere die Frucht. Letztlich ist es Gott selbst, der uns rechtfertigt - wer könnte das auch in Frage stellen? Paulus schreibt entsprechend in Römer 8, 33-35: ''Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt. Wer ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet. Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi?''.

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