mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5421 - Thu., 27 Jul 2017

Wer war Paulus?

''Paulus, ein Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten, und alle Brüder, die bei mir sind, an die Gemeinden in Galatien: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsre Sünden dahingegeben hat, dass er uns errette von dieser gegenwärtigen, bösen Welt nach dem Willen Gottes, unseres Vaters; dem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen''.

Galater 1, 1-5


Über den Apostel Paulus wird auch heutzutage viel geschrieben und angenommen. Man wirft ihm vor, über das hinaus zu gehen, was Jesus lehrte und dem Sohn Gottes auch nie begegnet zu sein. Man sagt ihm nach, aus purem Eigeninteresse sich selbst zum Apostel gemacht zu haben. Aber stimmt das mit dem überein was die Bibel lehrt? Konnte Paulus wissen, daß seine Briefe einmal ein wesentlicher Bestandteil des Neuen Testamentes werden? Paulus war ein Israelit aus dem Stamm Benjamin (Philipper 3,5). Sein hebräischer Name war Saulus, sein römischer Name Paulus (Apostelgeschichte 9,17; 2. Petrus 3,15). Paulus wurde in Tarsus, einer bekannten Stadt in Zizien, geboren (Apostelgeschichte 21,39). Er war von Geburt römischer Bürger (Apostelgeschichte 22,28). Dieser Paulus hatte eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus auf dem Weg nach Damaskus - von daher stimmt es nicht, daß er ihn nicht persönlich kannte (Apostelgeschichte 22, 6-11). Er wurde durch ein grelles Licht geblendet und Jesus sprach mit ihm: ''Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst'' (Apostelgeschichte 9, 3-5). Er erblindete und musste deshalb an der Hand nach Damaskus geführt werden (Apostelgeschichte 9, 3-8; 22, 6-11; 26, 12-18). Die Tage danach aß und trank er nichts. Als er dann im Haus eines gewissen Judas in Damaskus betete, sah er in einer Vision, wie Ananias, ein Jünger Christi, hereinkam und sein Augenlicht wiederherstellte. Als die Vision Wirklichkeit wurde, ließ Paulus sich taufen, empfing den Heiligen Geist, aß etwas und kam wieder zu Kräften (Apostelgeschichte 9, 9-19).

Der Glaube hat als Grundlage das Evangelium von der Vergebung der Sünden durch Jesus Christus. Darauf beruft sich Paulus in seinen neutestamentlichen Briefen. Aber er bleibt nicht dabei stehen, sondern legt Gewicht auf die Nachfolge, das Gemeindeleben, den Umgang miteinander und das Verhalten in der Welt, sowie die gesunde biblische Lehre. Er wurde von Jesus selbst zum Apostel erwählt und autorisiert durch den Heiligen Geist. Allein darauf beruft er sich. Wer das so im Geiste (!) verstanden und akzeptiert hat, wird nicht davon ausgehen wollen und können, daß Paulus hier eigene Wege verfolgte oder über das hinaus ging, was Jesus Christus lehrte. Wer Paulus und Jesus auseinander dividieren will, hat nicht viel verstanden von dem, was uns die Bibel und speziell die Evangelien an Informationen weiterreicht. Paulus war ein gesegnetes Werkzeug Gottes, von dessen Arbeit, Hingabe und Liebe bis heute die Christen profitieren und dessen Mut, Erkenntnis und Selbstverleugnung beispielgebend ist. Lassen wir uns nicht von fanatischen Paulusgegnern, die sich trotzdem Christen nennen, die gesunde Lehre der Bibel (die nachweislich Paulus im Geiste Christi prägte) vernebeln und schlecht reden. Paulus wähnte sich vor diesen Ereignissen als Verfechter der Wahrheit und als Bollwerk und strenger Hüter der Gesetze Gottes. In Wahrheit hatte er keinen blassen Schimmer und tappte im Dunkeln. Er ging in die falsche Richtung. Eine harte Lektion für einen Pharisäer. War nun sein ganzes Leben, Arbeiten und Studieren umsonst? Schall und Rauch? Nein! Paulus bekehrte sich durch Jesus. Er kehrte um von seinem falschen Weg und verkündigte das Evangelium. Und zwar mit einer Überzeugungskraft und Weisheit, die bis heute seinesgleichen sucht in der Christenheit.

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