mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5406 - Wed., 12 Jul 2017

Warten am Bahnhof

Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein.

Sprüche 10,28 LUT


Es gehört zu unserem Leben, dass wir immer wieder warten müssen. Jeder von uns kennt Alltagssituationen in denen man warten muss. Sei es, dass man im Stau steht und wartet um endlich weiterzufahren zu können oder in der langen Schlange an der Kasse im Supermarkt. Oder der werdende Vater, der sehnsüchtig darauf wartet, dass bei seiner Frau die Wehen einsetzen und das Kind geboren wird. Jedes Mal kostet es uns einiges an Nervenkraft.
Persönlich warte ich seit 6 Jahren darauf, im Beruf, von Gott an den richtigen Platz gestellt zu werden. Ich erhielt immer wieder eine Stelle; musste teilweise bis zu 1.5 Jahren darauf warten und verlor die sie dann immer wieder aus diversen Gründen, die nichts mit mir als Person zu tun hatten.

Worauf wartest du? Was sind deine Hoffnungen und Erwartungen?
Die Bibel spricht von zweierlei Warten und Hoffen. Es gibt ein gutes und ein ungutes Warten.
Das gute Warten ist das Warten der Gerechten. Wer sind die Gerechten? Die Gerechten sind die Menschen, die auf Gott warten und nach seinem Wort und seinen Geboten leben. Ich strecke mich aus nach seiner Hilfe und warte, im Vertrauen, auf sein Eingreifen.
Als gefallener Mensch, erlöst durch Jesus Christus, warte ich auf Gott. Ich warte auf einen neuen Himmel und auf eine neue Erde in der die Gerechtigkeit wohnt.
Der Bibeltext aus Sprüche 10,28 besagt, dass wir in diesem Warten Freude erleben werden. Wir werden immer wieder ein Stück vom Reich Gottes zu sehen bekommen, das auf dieser Erde angefangen hat und wächst. Wenn wir einmal am Ziel sind werden wir staunend sehen, wie Gott sein Werk vollendet hat. Wir sehen immer nur einzelne Puzzleteile; das grosse, ganze Bild werden wir erst am Ziel sehen.

Das ungute Warten ist die Hoffnung der Gottlosen – sie wird verloren sein. Die Gottlosen sind Menschen die auf ihre eigene Stärke und Weisheit bauen. Setzen wir auf materielle Sicherheit oder denken wir: ''irgendwie geht es schon weiter''? Oder hoffen wir auf den lebendigen Gott? Halten wir an ihm und seinen Zusagen fest? Ist es nicht oft so, dass wir uns selbst versuchen zu helfen - uns an falsche Versprechungen klammern?
Wenn ich eines gelernt habe in den letzten 7, nicht einfachen, Jahren, dann das dass Gott nie zu spät kommt - manchmal einfach ganz schön knapp. Gott kennt den richtigen Zeitpunkt. Wir müssen auf Gott warten können; bis er sagt: Jetzt geht es los. Aber wir haben die Zusage, dass Er alle, die auf seine Stimme hören und ihm folgen, zu sich ziehen wird, und all unsere Trauer und unser Schmerz in Freude verwandeln wird.
Lasst uns also geduldig warten und an seiner Zusage festhalten.

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