mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5345 - Fri., 12 May 2017

Leben und Wirken

''Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.''

Matthäus 13, 37-39


Gott würfelt nicht! Albert Einstein soll diesen Satz gesagt haben. Wie er es als Wissenschaftler verstanden haben wollte ist nicht eindeutig. Für uns als Christen drückt dieser Satz aber klar aus, daß wir nicht an Zufälle glauben und auch nicht an einen Gott, der alles laufen lässt oder gar den Überblick verloren hat. Ganz im Gegenteil. Sicherlich gibt es für uns Menschen logische Dinge oder Ergebnisse, die man vorausahnen kann und auf die sich auch mitunter hinarbeiten lässt. Wenn wir Fehler machen, führen die zumeist zu bestimmten Resultaten. Und auch wenn wir etwas richtig und korrekt machen, können wir am positiven Ergebnis die logische Konsequenz sehen. Meistens funktioniert das auch so. Nur weil Gott nun alles weiß, sieht, plant und zu seiner Zeit in aller Weisheit und Macht umsetzt, heißt das nicht, daß wir ''gelebt werden'' oder nicht in eigener Verantwortung stehen. So ein ''Schicksalsglaube'' wäre dann ein ziemlich billiger Glaube, weil er gleichgültig und unpersönlich wäre. Gott aber lässt uns teilhaben am Leben und Wirken durch und von IHM. Über allem steht Gottes ewige Güte, seine unaussprechliche Liebe und seine vollkommenen Werke In Psalm 145, 13-17 schreibt David: ''Dein Reich ist ein ewiges Reich, und deine Herrschaft währet für und für. Der HERR ist getreu in all seinen Worten und gnädig in allen seinen Werken. Der HERR hält alle, die da fallen, und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind. Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen. Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken''.

Gottes Wirken ist immer gerecht und seine Werke sind es auch - in erster Linie das Werk von Jesus Christus am Kreuz - die Vergebung der Sünden. Es ist Gottes ewiges und eigenes Werk! Alle Ehre kann demnach nur Gott gehören. Die ganze Schöpfung, die Engel, der Teufel, der Sündenfall, das Evangelium Jesu Christi, die Ernte, das Gericht und die Ewigkeit - alles liegt vor Gott wie ein offenes Buch. Alles hat seine ewige Bedeutung und alles unter dem Himmel hat seine Zeit (Prediger 3,1). Jeder nun, der Gottes Willen ändern möchte (geschweige denn kann) kommt zu spät! Auch der Teufel kam zu spät als er Eva im Paradies zur Sünde verführte (1. Mose 3,4-5). Dennoch ging alles seinen Weg, bis heute. Das Programm zur Gründung der himmlischen Familie ist längst geschrieben - es läuft bereits! Alles, was Gott seinem Sohn gegeben hat (die erwählten Gläubigen) ist fest in Gottes Herz verankert (Johannes 17,24). Einiges ist noch nicht offenbar und so gibt es sicherlich auch noch Menschen, die wissen noch nicht daß sie erwählt sind. Darum der Missionsbefehl. Wir wissen, daß wir uns nicht selbst zu Kindern Gottes gemacht haben können. Wir sind Gottes Werk, sein Bau und der Acker auf dem er vieles nach seinem Ratschluß wachsen und gedeihen lässt (1. Korinther 3,9). Alles hat seine Zeit auf Erden. Im Himmel aber wird es keine Zeit mehr geben, weil es nicht mehr nötig ist (Offenbarung 10, 5-7). Dann ist das Geheimnis Gottes vollendet und das Lob für den HERRN wird kein Ende haben.

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