mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5326 - Sun., 23 Apr 2017

Vergänglichkeit! Teil 2

Du führst die Menschen zum Staub zurück und sprichst „Kehrt wieder, Menschenkinder!“ Denn tausend Jahre sind für Dich wie der Tag, der gestern verging und wie eine Wache in der Nacht. Du schwemmst sie hinweg, es ist wie ein Schlaf; und am Morgen sprießen sie auf wie das Gras. Am Morgen blüht und wächst es auf, am Abend ist es welk und verdorrt.

Psalm 90,3-6 (NeÜ)


Wenn man wieder einmal an einer Beerdigung teilgenommen hat, wird es einem besonders bewusst, dass wir nur Staubgeborene sind und alles vergänglich ist. Mose wird sicherlich an die Ankündigung GOTTES an Adam in 1. Mose 3,19 „Denn Staub bist du, und zu Staub wirst du werden!“ gedacht haben, als er diese Verse in seinem Gebet vor über ca. 3500 Jahren schrieb. GOTT nahm für die Erschaffung des Menschen Erde (Luth.: Erdenkloß) „...und hauchte Lebensatem in sein Gesicht.“ (1. Mose 2,7 NeÜ) Jeder muss einmal sterben und kehrt zum Staub zurück, aus dem er gemacht wurde. Der unsterbliche Geist kehrt zu GOTT zurück, der ihn erschaffen hat. (Pred. 12,7)

Ich denke, je älter wir weden, desto mehr empfinden wir, die Zeit würde schneller vergehen. Mose gibt uns drei Beispiele für die Kürze unseres Lebens. Der Tod spült uns weg, als ob wir von einer Sturzflut überrascht würden. Das Leben eines Menschen ist wie ein Schlaf, der nach unserem Empfinden sehr schnell vorbei ist. Und er vergleicht unser Leben mit dem Gras, das im Orient meistens nur auf einer dünnen Erdschicht wächst und schnell von der heißen Sonne verbrannt wird.

Ich muss mir eingestehen, dass ich nicht sehr oft an mein Lebensende denke, abgesehen davon, wie ich es oben schon erwähnt habe. Wenn wir mitten im Leben stehen, so haben wir sicherlich alle Tage unsere Aufgaben, Dienste und Verpflichtungen. Mancher Tag könnte sicherlich auch länger als nur 24 Stunden sein. Sind wir nicht so in der Hektik des Alltags eingespannt, dass wir sehr oft keine stillen und ruhige Minuten und Momente mehr haben, um einmal über die Gedanken, die Mose uns hier kundtut, nachzudenken!? Möchte vielleicht „der Widersacher“ uns nicht zur Ruhe kommen lassen, damit wir uns nicht mit GOTTES Wort beschäftigen sollen!? Die Predigt, die wir am heutigen Sonntag hören dürfen – so wünsche ich es uns – sollte wieder für unseren inneren Menschen Nahrung, Hilfe und Trost auf dem Weg sein, der in dieser Woche vor uns liegt.

Einen gesegneten Sonntag, viel Zeit für GOTTES Wort und – trotz alledem, was auf uns wieder hereinströmen wird – eine ruhige, besinnliche Woche wünsche ich uns allen!

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