mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5253 - Thu., 09 Feb 2017

Und weg damit

Und werft in Demut alle eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft.

1. Petr. 5,7


Montag morgens ist bei uns immer Müllabfuhr. Das heißt, einer aus unserem Haus muss immer am Sonntag abend die Tonnen rausstellen. Bei 4 Parteien im Haus ist jeder alle 3 Monate dran. Ich hatte im Januar den Dienst und bin froh, dass er jetzt vorbei ist. Ich mag diese Tonnen nicht. Sie stinken immer und sind halt ziemlich ekelig. Aber geleert werden müssen sie.

Letztens fragte ich mich einmal: Was ist eigentlich Müll? Ich finde, das ist gar nicht so einfach zu erklären. Müll sind Dinge, die nicht mehr gebraucht werden können. Manchmal stinken sie, sind dreckig oder anders abstoßend.

Heinz Erhardt machte einmal das Wortspiel ''dem Müll eine Abfuhr erteilen''. Wie vieles von ihm hat auch diese Phrase einen doppelten Sinn. Zum einen ist da natürlich die Müllabfuhr, zum anderen hat ''eine Abfuhr erteilen'' noch die Bedeutung, etwas ab zu lehnen oder verneinen.

Auch in unserem Leben gibt es viel Müll. Dinge, die wir nicht brauchen, die uns hinderlich sind, die uns stören und ekelig und dreckig sind. Ich denke, jeder von uns kennt in seinem Leben solche Dinge, die er gerne los werden würde. Aber manchmal ist es gar nicht so einfach, diesem Müll ''eine Abfuhr zu erteilen''. Manchmal können oder wollen wir uns nicht trennen, auch wenn es noch so schlecht für uns ist. Aber es ist notwendig, wenn wir ein freies und sinnvolles Leben mit Gott führen wollen.

Erinnern wir uns doch daran, dass Jesus am Kreuz von Golgatha all unsere Schuld und Sünde auf sich genommen hat. Alles das, was uns stört und hindert, alles das, was uns in unserem Leben stinkt, das hat er auf sich genommen. So können wir das alles nun vor das Kreuz bringen. Wir müssen uns damit nicht mehr abmühen und belasten. Wir können frei sein, weil Jesus uns frei gemacht hat.

Und wenn wir doch noch Probleme mit dem Loslassen haben, dürfen wir mit Jesus ins Gebet gehen. Wir dürfen ihm sagen, was uns belastet, alle unsere Sorgen und unsern Müll können wir ihm zurufen. Er will, dass für uns der Weg zum Vater frei ist und nichts ist ihm zu klein oder zu unwichtig.

Welchen Ballast trägst du noch mit dir herum? Was willst du gerne abgeben?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag, an dem du unbelastet dein Leben leben kannst.

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Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

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