mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5229 - Mon., 16 Jan 2017

Ihr sollt es nicht glauben

''Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt“.

Matthäus 24, 23-25


Zu genau solchen im Eingangstext erwähnten falschen Propheten und falschen Lehrern, wird Gott einmal sagen müssen, sie nie gekannt zu haben, auch wenn diese sich einbilden, so vieles in Gottes Namen getan zu haben. Die waren so verblendet, daß sie in ihren eigenen pseudo-geistlichen Ausführungen gefangen waren, aber den Boden jeder realistischen Geistlichkeit längst verlassen hatten (Matthäus 7, 21-23). Was einen wahren Propheten auszeichnet, ist das Hören. Wer nicht hört, weiß ja nicht, was er tun und sagen soll. Wer nicht hört, ist seiner eigenen Gedankenwelt und Phantasie ausgesetzt und handelt nach eigenem Gutdünken und eigener Philosophie. Ein Prophet muss sich aber von seiner eigenen Meinung lösen – auch wenn einer predigt muss er das so tun. Nur dann, kann der Geist Gottes wirksam sein. In Hesekiel 2, 8-10 steht: „Aber du, Menschenkind, höre, was ich dir sage, und widersprich nicht wie das Haus des Widerspruchs. Tu deinen Mund auf und iss, was ich dir geben werde. Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die hielt eine Schriftrolle. Die breitete sie aus vor mir, und sie war außen und innen beschrieben, und darin stand geschrieben Klage, Ach und Weh“. Hesekiel musste diese Schriftrolle sogar essen – es sollte ihm also sozusagen in Leib und Seele übergehen, was Gott ihm zum hören und lesen gab, damit er es weitergibt. Wer zu einem Dienst berufen ist, muss auch lesen, hören, essen und reden – möglichst in dieser Reihenfolge. Paulus sagte in 1. Korinther 9, 16-17: „Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! Tue ich's freiwillig, so wird's mir gelohnt. Tue ich's aber unfreiwillig, so ist mir das Amt doch anvertraut“. Paulus war kein Sonntagschrist, Hesekiel auch nicht – und auch wir sollten das nicht sein.

Gott steht über allem und er ist beständig am Wirken – zum Beispiel durch die Engel, die gerade auch im Buch Hesekiel große Erwähnung finden (Hesekiel 1, 5-25 und Hesekiel 10, 1-22). Gott handelt vom Prinzip her stets gerecht. Warum? Weil ER es in seiner heiligen Allmacht kann und will. Daß es in dieser abgefallenen Welt generell und kollektiv ohne Sünde nicht abgeht, weiß Gott nur zu gut. Und eine dieser Sünden sind eben auch Lügen, mit denen wir als Christen konfrontiert werden - gerade jetzt in dieser Zeit. Gott wird vielfach gar nicht abgelehnt, aber man verkündet einen falschen Gott. Man macht falsche Hoffnungen und viele reden einem nach dem Mund und trauen sich nicht biblische Wahrheiten auszusprechen. Vor wem fürchtet man sich mehr? Vor wem sollte man mehr Respekt und Demut haben? Vor Menschen oder vor Gott? Auch nach unserem Zeugnis werden wir beurteilt. Unser Heil ist sicher wenn wir zu Jesus gehören, aber wie wird mein Leben von Gott gesehen? Klar ist, daß eine Beurteilung ohne Jesus Christus keine Hoffnung beinhaltet. Mit Jesus im Herzen und als Erlöser und Befreier von der Sünde, dürfen wir Hoffnung haben - begründete Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt (Römer 5,5). Aber was haben wir wirklich geglaubt? Wo haben wir uns verführen lassen? Hat uns die Bibel noch etwas zu sagen? Prüfen wir die Geister oder ist uns das alles eher gleichgültig? Die Zeiten in denen wir leben sind verworren, böse und unsicher. Was hält, wenn alles zerfällt? Was bleibt wenn alles vergeht? Es ist das ewige Wort Gottes - Lukas 21, 32-33: ''Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen''. Amen.

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