mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5184 - Fri., 02 Dec 2016

Wir pflügen und wir streuen

Von Gottes Mitarbeitern ist einer so notwendig wie der andere, ob er nun das Werk beginnt oder weiterführt. Jeder wird von Gott den gerechten Lohn für seine Arbeit bekommen.

1. Kor 3,8


Schon seit einiger Zeit haben wir in unserer Gemeinde eine offene Jugendarbeit. Einmal die Woche haben wir abends offene Tür für die Jugendlichen der Gegend. Es gibt dort Kicker, Dart, Tischtennis, Billard sowie Brett und Kartenspiele, um sich die Zeit zu vertreiben. Wer dabei Hunger bekommt, kann auch für wenig Geld etwas zu Essen bekommen.

In der Mitte der Zeit haben wir noch eine kurze Andacht und ein Gebet für die Anliegen der Jugendlichen.

Waren wir an machen Abenden dort mit mehr als 20 Leuten, so hat sich die Zahl in der letzten Zeit wieder einmal verringert. Wir haben schon viel überlegt, was man machen könnte, damit es wieder voller wird. Letzten Dienstag waren wir wieder nur zu siebt. Und dennoch machen wir wie normal weiter, immer in der Hoffnung, dass sich unsere Arbeit doch lohnt.

Bei der Andacht dann in der kleinen Runde sprach Philip darüber, was Advent bedeutet und dass Jesus gekommen ist, unsere Schuld auf sich zu nehmen. Er endete damit, wie wichtig es sei, die Sache mit Jesus fest zu machen und nicht auf die lange Bank zu schieben.

Plötzlich kam von ihm gegenüber ein leises: ''Ja, das will ich machen.'' Im ersten Moment wurden wir ganz still. Dann kam eine zweite Stimme: ''Ich auch.'' Zwei der Jungen hatten wohl etwas von dem verstanden, was wir Woche für Woche erzählten. Wir gingen mit den beiden Jungen in ein anderes Zimmer und nach einem kurzen Gespräch sprachen sie mit uns ein Übergabegebet, in dem sie Jesus in ihr Herz einluden.

So ist es manchmal, wenn wir uns fragen, ob sich unsere Arbeit noch lohnt, gerade dann greift Gott ein. Es kommt nicht darauf an, ob 5 oder 100 Jugendliche kommen, es kommt darauf an, dass wir aus vollem Herzen von unserem Glauben erzählen. Wenn wir treu unseren Dienst machen, wenn wir das tun, was uns gegeben ist und den Rest Gott überlassen, dann wird ER die Frucht bringen.

Wir selbst können niemanden bekehren. Wir können nur den Samen legen und ihn hegen und pflegen. Das Wachsen und Gedeihen muss und wird Gott dazu geben! Er ist der Herr, der unserer Mühe Gelingen schenkt.

Ich möchte dir hiermit Mut machen. Egal, was du für Gott tust, egal wie es zu gelingen scheint oder auch nicht - gib nicht auf und diene treu weiter. Du bist nicht verantwortlich dafür, ob etwas daraus wächst, gib du, was du kannst und vertraue dann auf Gott!

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag und viel Freude, bei dem, was du tust.

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Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

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