mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5163 - Fri., 11 Nov 2016

Der neue Bund

Der Geist Gottes und die Braut rufen: ''Komm!'' Und wer es hört, soll in den Ruf mit einstimmen: ''Komm!'' Und wer Durst hat, der komme. Wer will, der trinke vom Wasser des Lebens! Er bekommt es umsonst.

Offenbarung 22,17


Jesus war Jude. Auch seine Jünger und seine anderen direkten Nachfolger waren Juden. In Matthäus 15,24 lesen wir auch von Jesus: ''Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.'' So können wir auch davon ausgehen, dass fast alles, was Jesus gesagt hat direkt erst einmal für die Juden galt.

Wir, die wir Christen sind, haben zumeist keine jüdischen Wurzeln. Aus alttestamentlicher Sicht und aus Sicht der Evangelien sind wir alles Heiden. Wir gehören nicht zu dem Volk, mit dem Gott seine Geschichte geschrieben hat. Zur Zeit der Bibel lebten unsere Vorfahren meist noch in heidnischen Götterkulten und hatten mit Jahwe, dem Gott Israels nichts zu tun.

Und obwohl Gott schon wußte, dass er sein Volk nicht durch seinen Sohn wieder ganz bekehren konnte, schickte er ihn nur zu ihnen. Er wollte ihnen als erste die Chance geben, auf den richtigen Weg zu kommen.

Erst nach Jesu Tod und Auferstehung wandelt sich die Situation. Am Ende des Matthäus Evangeliums spricht Jesus zu seinen Jüngern: ''Geht hin und machet zu Jüngern alle Völker (Heiden). Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie zu Halten alles, was ich euch gesagt habe.''

Erst nachdem Gott den neuen Bund mit den Menschen geschlossen hatte, durften auch Nicht-Juden zu Gott kommen. Auch wenn er auch uns geschaffen hat, wenn er auch uns liebte, wir gehörten nicht zu seinem Volk - und gehören es auch heute nicht. Sein Volk ist und bleibt Israel.

Und dennoch dürfen wir heute zu ihm kommen, auch uns hat er nun seine herrliche Ewigkeit versprochen. Im Gegensatz zu seinem Volk werden wir einmal mit Jesus im Himmel das Hochzeitsmahl feiern und mit ihm von oben aus die Erde regieren.

In der Apostelgeschichte lesen wir dann von den ersten Heiden, die sich zu Jesus bekannten: Der Kämmerer aus Äthiopien und Kornelius, der Römische Hauptmann. Sie kannten die Juden ein wenig und wollten mehr verstehen. Philippus bzw. Petrus erzählten ihnen das Evangelium und sie ließen sich daraufhin taufen.

Und genau, wie diese ersten Heiden-Christen sind auch wir zu Gott eingeladen, ihm zu folgen und ihn zu loben, auch wenn wir nicht von den Juden abstammen.

Gott macht einen neuen Anfang. Nicht mehr die Herkunft zählt, sondern unser eigenes und persönliches Bekenntnis zu Jesus, seinem Sohn.

Hast du diese Einladung schon angenommen?

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag.

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