mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5143 - Sat., 22 Oct 2016

Wunder machen gewöhnlich Teil 2

Petrus sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu steh auf und geh umher!

Apostelgeschichte 3,6


Apostelgeschichte 3, 1-10: Petrus und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. Es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. Als er Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. Petrus blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! Er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. Petrus sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu steh auf und geh umher! Er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. Sie erkannten ihn, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.
Als Christ haben wir eine Quelle, die Kraft, um den Alltag zu bewältigen. Die Bibel beschreibt einige Wunder: Da ist einer ans Bett gefesselt, der anschließend sein eigene Liege trägt. Da ist ein Lebrakranker, dessen Haut anschließend gesund ist! Da sieht ein ehemals Blinder. Für die Bibel normal, weil die Kranken in die Normalität entlassen werden. Jesus schafft die Voraussetzungen, dass wir Menschen normal leben können. Es geht nicht um die Heilung, sondern um die Schaffung der normalen Lebensumstände.
Wir Christen können auch von einem Wunder erzählen: Gott schenkt uns in Jesus die Möglichkeiten, das Leben zu leben, egal was kommt: Freud und Leid, Licht und Wärme, Krankheit und Sterben. Wir dürfen uns in unseren Stärken und Schwächen annehmen und das Leben leben. Es ist auch eine Normalität mit Menschen, die sterbenskrank und gebrechlich sind, normal umzugehen. Einfach normal mit den anderen Menschen umgehen. Wunder: die Möglichkeiten des Lebens nutzen.
Wunder heute sind normal. Täglich meistern und akzeptieren Menschen in Krisen, in Freude und Leid das eigene Leben. Wunder sind: Hoffnungslosen beistehen, wenn die Zeit mich überfordert;. Menschen, die im Sterben anderen Mut geben; Menschen, die Kranke pflegen, besuchen und betreuen. Wunder: das ist Gottes Gabe an uns, den Weg zum normalen Leben mit allen Möglichkeiten zu gehen und mit anderen zu leben.

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