mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5105 - Wed., 14 Sep 2016

Das Ansehen vor Gott – Teil 1

Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.

Jakobus,2,1


Jakobus 2, 1-13 Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz!, und sprächet zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setze dich unten zu meinen Füßen!, ist's recht, dass ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt mit bösen Gedanken? Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? Ihr habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen? Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist? Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter. Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. Denn der gesagt hat: »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

Zu jeder Zeit wollten Menschen immer IN sein. Das neueste Handy, das schnellste Internet, den besten PC, Piercings, Tattoo. Im Internet war eine Karrikatur: Eine ältere , gebrechliche Dame mit Gehhilfe sagt zu einem Jungen, auf sein Handy schauend: „Komm, Junge, ich helfe dir über die Straße. Vorsicht, da ist der Bordstein.“ Früher hatte alles anscheinend alles eine Ordnung. Es fiel mal an einer Schule die Heizung in einem Trakt aus. Wir mussten sämtliche Eltern anrufen und fragen, ob das Kind nach Hause kommen kann. Zu meiner Schulzeit war die Mutter daheim und kein Anruf wurde getätigt. Sonntags waren die Geschäfte geschlossen. Ob das damals besser war? Nach welchen Regeln muss ich mich heute orientieren? Bestimmt die Modebranche, wann der Kleiderschrank neu bestückt werden muss? Heute wird kaum noch ein Teil wirklich aufgebraucht. Neue Modetrends kommen täglich neu auf den Markt.
Hinter allem steckt: Wie kann ich bei andern auffallen und mein Ansehen steigern. Wie ich mich nach außen gebe, so werde ich wahrgenommen. Wie ich mich in die Gruppen und Gesellschaft einpasse, so werde ich akzeptiert.
Es geht um das Ansehen der Person in der Gemeinde. Jakobus ermahnt kein Ansehen der Person in den Vordergrund zu stellen. Er beschreibt, wie sich Menschen gegenüber denen verhalten, die angesehen, reich und wohlgestaltet sind. Jakobus macht deutlich, dass es keinen Unterschied Arm und Reich vor Gott und im Glauben gibt. Menschen, die nach dem Äußeren gerecht erscheinen mögen, weil sie angesehen und akzeptiert sind, sind dies im christlichen Sinne nicht. Das Äußere ist Gericht und Gesetz. Glaube verdrängt das Gesetz und das Äußere durch Barmherzigkeit. Welche Brille tragen wir, wenn wir Menschen begegnen? Wie verhalten wir uns dabei? Wer ist mehr? Wer ist besser im Ansehen bei Gott? Reich, arm, gesund, krank, gebildet...Was ist das Ansehen vor Gott“? Die Antwort steht im ersten Satz: Haltet den Glauben an Jesus, unseren Herrn frei von allem Ansehen der Person. Haltet ihn frei, damit wir Gottes Barmherzigkeit nicht verdecken.
Fortsetzung folgt.......

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