mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5069 - Tue., 09 Aug 2016

Teufel und Gerechtigkeit

''Meine Kinder, lasst euch doch von niemand verführen! Nur wer das Rechte tut, ist gerecht und kann wie Christus vor Gott bestehen. Wer in der Sünde lebt, stammt vom Teufel, denn der sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes ist jedoch erschienen, um die Taten des Teufels zu vernichten. Wer Gott zum Vater hat, lebt nicht mehr in der Sünde, weil das Erbgut seines Vaters jetzt in ihm wirkt. Deshalb kann er nicht immer weiter sündigen, denn er stammt von Gott. Man kann also erkennen, wer ein Kind Gottes und wer ein Kind des Teufels ist: Wer nicht das Rechte tut, stammt nicht von Gott, und wer seinen Bruder und seine Schwester nicht liebt, auch nicht''.

1. Johannes 3, 7-10 (NEÜ)


Die Bibel sagt, daß der Teufel von Anfang an gesündigt hat (1. Johannes 3,8) und daß er ein Mörder ist und mit der Wahrheit nichts am Hut hatte (Johannes 8,44) - ebenfalls von Anfang an. Gott selbst ist durch und durch heilig und ohne Lüge (3. Mose 11,44). Darum kann ER auch keine Sünde dulden und tolerieren. Was vor der Erschaffung der Welt im Himmel geschah, darüber haben wir nicht viele Informationen. Einiges über die Motivation des Teufels steht in Hesekiel 28, 1-23 (zum nachlesen). Jedenfalls wissen wir, daß es vor Gott im höchsten Maße ungerecht ist, wenn man die Wahrheit umgeht, aushöhlt, umdreht oder einfach ignoriert. Entsprechend steht in Römer 1,18: ''Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten''. Der Teufel hat durch seine Lügen erheblich dazu beigetragen, daß der Mensch in Sünde fiel. Was letztlich der Ursprung des Bösen ist, bleibt ein Geheimnis. Gott schuf nicht den Teufel, aber sicherlich den Cherubin Lucifer - obwohl er wusste, was geschehen wird. Ebenso erschuf Gott den Menschen obwohl IHM klar war, daß dieser in Sünde fallen wird. Hier stellt sich die Frage nach der Motivation Gottes! In Römer 8, 38-39 erhalten wie eine Antwort: ''Denn ich bin überzeugt: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Teufel, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder hohe Kräfte noch tiefe Gewalten – nichts in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn''. Und es gab ja in der Tat so einiges (in der Welt und auch bei mir persönlich) was uns von Gott trennte und verurteilen musste. Es war dem Schöpfer vorher klar, daß er seine erschaffenen Menschen nicht zum wahren Leben führen konnte, ohne seine hundertprozentige Anteilnahme. Es war nicht damit getan den Menschen ins Dasein zu rufen, damit er einfach existiert. Ein ewiges Leben mit Gott, musste uns zu gleichwertigen Brüdern und Schwestern von Jesus Christus machen.

Dafür hat Gott geblutet - Hebräer 9,22: ''Nach dem Gesetz muss fast alles mit Blut gereinigt werden. Und ohne das Blut eines Opfers gibt es keine Vergebung''. Der Allmächtige konnte sein eigenes Gesetz nicht aushöhlen, ignorieren oder einfach ein Auge zudrücken. Gott ist heilig und wir sollten es auch sein (3. Mose 11,44). Darum wurde ER Mensch in Jesus Christus (dem Gerechten) um für die Ungerechten (die Menschen) die Schuld am Kreuz zu bezahlen - zur Vergebung der Sünden. Der Teufel klagte die Menschen (vor Gott) wegen ihrer großen Schuld an (obwohl er der Urheber der Sünde war) - Offenbarung 12,10. Diese einmalige und unwiederholbare Art der Gerechtigkeit ist für Gott genug. ER hat sich mit sich selbst versöhnt (2. Korinther 5,19) - aber nicht unsere eigene Gerechtigkeit, sondern nur die von Jesus Christus hat Gültigkeit! Und das sollen wir glauben. Damit bringen wir den Bösen zum schweigen und überwinden Tod, Teufel und Hölle. Im folgenden Text in 2. Thessalonicher 2, 4-10 wird der Antichrist beschrieben (der kommen wird) und er steht quasi für das, was den Teufel ausmacht und motiviert: ''Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt. Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden''. Amen.

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