mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5058 - Fri., 29 Jul 2016

Auf, Seele, Gott zu loben!

Auf, Seele, Gott zu loben!
Gar herrlich steht sein Haus!
Er spannt den Himmel droben
gleich einem Teppich aus.
Er fährt auf Wolkenwagen
und Flammen sind sein Kleid.
Windfittiche ihn tragen
zu Diensten ihm bereit.

(Martha Müller-Zitzke)


Seit ein paar Wochen gibt es in unserer Gemeinde im Gottesdienst eine Änderung. Unser Lobpreisteam möchte auch mal einen Gottesdienst erleben, ohne immer selbst aktiv zu sein. So haben wir uns umgeschaut, wer noch alles ein Instrument spielen kann und haben flexibel zusätzliche Teams gebildet, die nun abwechselnd im Gottesdienst musizieren.

Am nächsten Sonntag bin ich dann mit zwei Frauen zusammen dran. Eine spielt Klavier, eine Querflöte und ich begleite mit der Gitarre. Heute Abend haben wir nun Lieder ausgewählt und dann geprobt, damit es am Sonntag auch klingt und wir mit der Gemeinde einen schönen Lobpreis haben.

Auch wenn wir nun schon zum dritten Mal dabei sind, sind wir immer noch lernende. Lobpreis sind ja nicht nur die Noten, die wir spielen, Lobpreis ist ein ganzes Ensemble aus Musik, passenden Texten, Gebet in Lob, Dank und Bitte. Es ist die ganze Hingabe an Gott unseren Herrn. So wird es noch etwas dauern, bis wir von der Konzentration auf die Notenblätter in die Versenkung in den Herrn kommen.

Schon im Alten Testament lesen wir viel darüber, wie wir Gott mit Lauten, Harfen und Zimbeln loben sollen. Die Instrumente haben sich zwar geändert, aber der Grund bleibt. Ein ganzes Buch der Bibel ist ein Liederbuch: Die Psalmen. Hauptsächlich David und Asaf haben hier ein riesiges Repertoire an Liedern geschrieben. Lob, Dank, Bitte, Klage, Freude, Trauer und vieles andere wird hier vor Gott gebracht. Das ganze Leben finden wir hier in diesen Psalmen.

Lobpreis ist nicht nur eine Sache für den Sonntag, unser ganzes Leben soll eine ständige Verbindung zu Gott haben. Ob wir arbeiten, feiern oder ausruhen, immer sollen wir dabei Gott in unseren Herzen und auf unseren Lippen haben. Bei der Arbeit habe ich oft ein Lied auf den Lippen, das ich dann vor mich hin summe, bis einer meiner nicht christlichen Kollegen sich mal wieder darüber beschwert, dann singe ich in meinen Gedanken weiter.

Der Unterschied zum Sonntag ist nur, dass wir es da in einer großen Gemeinschaft tun. Wir spüren dort, dass wir in dieser Welt nicht allein mit unserem Glauben sind, viele in unserer Ortsgemeinde und der weltweiten Gemeinde Gottes sind am Sonntag morgen mit dabei. Egal, wo wir am Sonntag auch in der Gemeinde sind, zu Millionen sind wir in seinem Geist vereint.

Wie andere zu festen Zeiten auf der Strasse demonstrieren, demonstrieren wir jeden Sonntag in der Gemeinde unsere Zugehörigkeit zu unserem Vater.

Wann hast du Lobpreis für deinen Vater? Wann bist du mit ihm vereint? Nur am Sonntag oder in deinem ganzen Leben?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag, ganz in Einheit mit unserem liebenden Gott.

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Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

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