mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5031 - Sat., 02 Jul 2016

Durchhaltevermögen

''Wir sind also von einer ganzen Wolke von Zeugen umgeben. Deshalb wollen auch wir den Wettkampf bis zum Ende durchhalten und jede Last ablegen, die uns behindert, besonders die Sünde, die uns so leicht umschlingt. Und dabei wollen wir auf Jesus schauen''.

Hebräer 12, 1-2


Ein Leben als Christ ist ein Marathonlauf – wir brauchen also Ausdauer und nicht unbedingt Sprinterqualitäten. Wenn wir vorne weglaufen, holt uns die Realität meist schnell wieder ein. Auch Jesus hast diesen „Wettkampf“ mitgemacht. Sein Weg ging vom Himmel nach Bethlehem, über Gethsemane und Golgatha wieder zum Himmel zurück. Und was hatte er dabei für Kämpfe zu überstehen? Keiner hat je so großen Widerspruch der Sünder gegen sich erdulden müssen. Keiner von uns wäre dazu in der Lage – vor allem wenn wir daran denken, wer Jesus war und ist? Wir haben tatsächlich noch nicht bis auf's Blut widerstanden. Wir wehren uns manchmal darum nicht, weil wir es nicht können, keine Chance hätten, oder uns auch die Argumente fehlen und wir einfach nur unsere Ruhe haben wollen. Jesus wusste alles und konnte alles, keiner hätte ihm auch nur den kleinsten Widerstand entgegenbringen können. ER konnte sich wehren – und wie! Aber er hat darauf mit „unmenschlicher Geduld“ verzichtet. Wir würden niemals so handeln. Vor allem, wenn wir es doch auch ganz anders regeln könnten. Da hieße es dann: „Das Imperium schlägt zurück“! Oder auch: „Gott vergibt, Django nicht“! Aber Macht ohne Liebe ist grausam, ungerecht und falsch. Damit wir wie Jesus werden, brauchen wir unsere Kämpfe und auch unsere Niederlagen. Ein Gerechter fällt! Nicht vielleicht, nicht nur siebenmal, sondern er tut es immer wieder, aber er steht auch immer wieder auf – Gott sorgt dafür. Nicht mit Gewalt und Drohungen, sondern mit liebevoller Geduld (Langmut) und Trost und Unterstützung. Mit Sünde, Verfolgung, Anfechtungen, Züchtigung und Erziehung im Wettlauf in der Kampfbahn des Glaubenslebens umzugehen, ist eine Frage der Geduld und des Vertrauens. Das bedeutet dann eben auch, diese Dinge anzunehmen und sie nicht zu unterlaufen durch Vermeidungstaktik und ähnliches.

Alle die in der Wolke der Zeugen stecken, haben das erleben und erfahren müssen. Auch so ein religiöser Sturkopf wie Saulus von Tarsus, oder ein vollmundiger und voreiliger Jünger wie Petrus, oder ein lustvoller und fahrlässiger Schöngeist wie David, wie ein sehr weiser, aber auch wankelmütiger Mensch wie Salomo, wie ein ungeduldiger Mose etc. – sie alle haben uns durch ihr Leben und ihre Kämpfe etwas hinterlassen, was auch uns helfen soll, so verändert zu werden als Kinder Gottes, daß Gott glücklich mit uns ist – und das wird auch so sein am Ende – Veränderungen waren bei diesen Glaubenshelden nötig – innerlich und manchmal auch äußerlich oder beides. Und das ist auch bei uns nicht anders. Wir sind also in guter Gesellschaft. Wir haben es in mancher Hinsicht vielleicht schwerer, weil die Verführungen in der Endzeit stärker und gemeiner sind, und der Teufel weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat und mit seinen Täuschungen, Verführungen und Zerstörungen schneller voran kommen will. Aber wir haben es auch gleichzeitig leichter, weil wir in der Gnadenzeit leben, im neuen Bund, und den Heiligen Geist beständig in uns haben wenn wir von neuem geboren sind. Wir haben die Bibel und wir haben eine Gemeinde und Glaubensgeschwister, die ein Interesse an unserem Leben haben und für uns beten. Wir dürfen uns bleibende Schätze für den Himmel sammeln. Wir warten auf die Wiederkunft unseres Erlösers Jesus Christus! Wir werden von den Toten auferstehen, falls wir nicht mehr leben sollten bei der Entrückung. Jesus könnte schon heute Abend in Macht und Herrlichkeit wieder kommen! Gott holt uns zu sich. Das Beste kommt noch. Was soll man noch sagen? Alles wird gut! AMEN!

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