mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4991 - Mon., 23 May 2016

Nur Mut, hab keine Angst! 1. Teil

Als Mose gestorben war, sprach der Herr zu Josua, dem Sohn Nuns, der Mose bei seinen Aufgaben geholfen hatte: ''Mein Diener Mose ist tot. Nun wirst du Israel führen! Befiehl dem Volk, sich für den Aufbruch fertig zu machen. Ihr werdet den Jordan überqueren und in das Land ziehen, das ich euch gebe. Jedes Gebiet, in das ihr vordringt, gehört euch. Das habe ich schon Mose versprochen. Euer Land wird von der Wüste im Süden bis zum Libanon im Norden reichen und vom Euphrat im Osten bis zum Mittelmeer im Westen; das ganze Gebiet der Hetiter wird euch gehören. Dein Leben lang wird niemand dich besiegen können. Denn ich bin bei dir, so wie ich bei Mose gewesen bin. Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab. Sei stark und mutig! Denn du wirst das Land einnehmen, das ich euren Vorfahren versprochen habe, und wirst es den Israeliten geben. Sei mutig und entschlossen! Bemühe dich darum, das ganze Gesetz zu befolgen, das dir mein Diener Mose gegeben hat. Weiche nicht davon ab! Dann wirst du bei allem, was du tust, Erfolg haben. Sag dir die Gebote immer wieder auf! Denke Tag und Nacht über sie nach, damit du dein Leben ganz nach ihnen ausrichtest. Dann wird dir alles gelingen, was du dir vornimmst. Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.''

Josua 1,1-9


„Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst!“
Vieles ist erreicht, aber jetzt geht es weiter. Begonnenes muss zu Ende geführt werden, Neues muss angepackt und Pläne müssen umgesetzt und vollendet werden. Dafür braucht man Mut.
Josua gilt diese Verheißung in einer Übergangssituation. Mose war gestorben, Josua als sein Nachfolger sollte die Führung übernehmen und das Volk in das verheißene Land jenseits des Jordan führen. Keine leichte Aufgabe, die in der Wüstenzeit unsicher gewordenen Menschen über den reißenden Jordan in ein neues Land zu führen.
Was war der richtige Weg?
Zweifel kommen hoch.
Sollte man nicht doch lieber zurückgehen nach Ägypten?
Ja, man braucht Mut und Festigkeit, um der Verlockung „zurück“ zu widerstehen. Wenn es um Aufbruch oder um Neues geht, will man lieber im sicheren Nest hocken, lieber zurück in die bekannte Unfreiheit als einen unbequemen Neuanfang zu wagen.
Oft verbindet man mit der Vorstellung von Mut und Stärke die Vorstellung vom „starken Mann“, der alle Probleme und Gefahren meistert. Wenn Kraft und Geduld fehlen, sind wir anfällig für vermeintliche Wundermänner mit schnellen Rezepten und für den Wunsch nach Helden. Und das gilt heute noch genauso wie damals.
Berufswahl und Bewerbung,
Fragen der Erziehung
Konflikte zwischen den Generationen,
Fragen der Lebensplanung
politische Entscheidungen - was heißt da mutig und stark?
In solchen und ähnlichen Fällen sind wir Christen in der glücklichen Lage ein „Regelwerk“ zur Hand zu haben, das uns genau sagt, was wir zu tun haben: die Bibel. In den Geboten Gottes und noch viel mehr im Vorbild Jesu haben wir die Anleitung dafür, wie wir uns in Problemen und in Krisensituationen verhalten sollen. Und ich finde, das ist ein Grund Gott jeden Tag aufs Neue dafür zu danken, dass er zu uns sagt: „Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!“

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