mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4989 - Sat., 21 May 2016

Gottesdienst Teil 2

»Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.«

(Matthäus 18:20)


Das Wort Einmütigkeit kommt elfmal im Neuen Testament vor, davon zehnmal in der Apostelgeschichte. Nachdem die Einmütigkeit in Apostelgeschichte 6 durch das Murren innerhalb der Gemeinde beendet wurde, wurde auch das Ausmaß der Massenbekehrungen, Wunder und Heilungen beeinträchtigt. In Kapitel 5 werden Kranke geheilt. Nachher sind es nur noch einzelne Heilungen und Wunder! Nur in der Erweckung in Samaria (Kapitel 8) ereigneten sich ähnliche Zustände. Es liegt nicht an Gott, wenn Seine Macht unter uns wirkungslos bleibt, sondern an unserer Entscheidung, einmütig sein zu wollen.

»Gibt es nun irgendwelche Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen, so macht meine Freude vollständig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und auf eines bedacht seid, nichts aus Parteigeist oder eitler Ruhmsucht tut, sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich selbst, indem jeder nicht nur das eigene Wohl ins Auge fasst, sondern auch das des andern. Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie Jesus auch war.« (Philipper 2:1-5)

Die ersten Christen kamen im Gottesdienst zusammen, um zu beten. Wie groß sind unsere Gebetszusammenkünfte, wenn wir die ''Beter'' zählen? Versuchen wir das Gebet in den Gottesdiensten wieder verstärkt zu praktizieren, gibt es immer wieder kritische Stimmen. Einige stoßen sich auch am Lobpreis und der Anbetung, die Formen des Gebets sind. Denn Gebet hat mit geben zu tun, und das wird schwierig, wenn man sich bedienen lassen will! »Jesus sagte seinen Jüngern auch ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht nachlässig werden sollten.« (Lukas 18,1)

Gott möchte Wiederherstellung, so auch den Gottesdienst. Das Wirken des heiligen Geistes will den Gottes-Dienst verändern. Gott hilft uns in der Praxis. Wenn es Gott durch uns gelingt, den eigentlichen Sinn des Gottesdienstes wiederherzustellen, dann hat jeder etwas dazu beizutragen. Dann kommen wir zusammen, um Gott und einander zu dienen und nicht, uns bedienen zu lassen.

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