mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4919 - Sat., 12 Mar 2016

Der Schuldbrief

''Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus''.

Kolosser 2, 14-15


Der Text spricht von Mächten und Gewalten, die in ihrer Macht entkleidet wurden. Also öffentlich zur Schau gestellt sind aufgrund dessen, daß Jesus Christus dafür gesorgt hat. Wer diese Mächte und Gewalten sind steht in Epheser 6,12: ''Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel''. Aber die Macht darüber hat allein Jesus (1. Petrus 3,22). Nicht unbedingt, weil diese Mächte damit einverstanden sind, sondern weil Gottes Sohn durch sein Werk am Kreuz die Macht des Todes, den diese Gewalten (mit dem Teufel als Anführer) hatten, besiegt hat. Und wer etwas besiegt hat, der herrscht auch darüber. Die dunklen Mächte haben auch nur darum Macht über den Menschen, aufgrund deren Sünden und Unglauben. Hätten wir diese nicht, müssten wir auch keine Waffenrüstung anziehen um uns zu schützen (Epheser 6). Aber wir sind Verlorene und durch die Sünde auch außerstande Gott zu suchen, geschweige denn zu finden. Der Teufel hat uns - ob wir wollen oder nicht! Jesus hat das für die Glaubenden aus Gnade aufgehoben und verändert. Gott selbst hat aufgrund seiner ewigen Heiligkeit die Messlatte sehr hoch gelegt. So hoch, daß kein Mensch (und sei er noch so moralisch hochstehend) sie jemals erreichen oder auch nur erahnen könnte. Wer nur eine einzige Sünde tun würde, hätte letztlich alle Sünden, die es überhaupt gibt, bewusst getan. Gott ist absolut heilig und über alles und jeden erhoben, und lebt in einem Licht in das niemand gehen kann. Es gab eine Zeitspanne, in der der Mensch mit diesem großen Gott eine tiefe und sichtbare Beziehung hatte (im Garten Eden). Der Teufel (wie, warum und woher auch immer) hat diese Beziehung aus bösen Motiven heraus zerstört. Gott ließ es zu. Ich denke daß es damit zu tun hatte, daß Liebe (als größte Errungenschaft und Motivation) nur funktioniert, wenn es einem gut geht und es keine Sorgen, Nöte und Probleme gibt. Im Buch Hiob (Kapitel 1, Verse 8-11) sagt es der Teufel frei heraus, was er meint: ''Der HERR sprach zum Satan: Hast du Acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse. Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher beschützt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen''!

Der Teufel hatte sich geirrt. Zumindest bei Hiob. Bei vielen Menschen heutzutage hat es aber funktioniert - sie klagen Gott an (an den sie eigentlich gar nicht glauben), weil es ihnen schlecht geht, oder es auf der Welt so böse und ungerecht zugeht. Sie sagen, ein Gott der Liebe würde so etwas nicht zulassen. Im Grunde hat der Teufel bei solchen genau das erreicht was er wollte: Gottes Liebe in Frage zu stellen! Und der Teufel klagt die Menschen nun sogar an, weil sie nicht glauben! Er hält unseren Schuldbrief hoch und fordert Gerechtigkeit. Unfassbar frech oder eben auch teuflisch raffiniert!? Der Schuldbrief ist bei jedem Menschen groß. Die Seele des Menschen ist vergiftet, so daß er gar nicht mehr anders kann und will, als Gott zu verachten und seine Sünde zu pflegen und zu hegen. Wir sind so weit weg von Gott, wie das Weltall groß ist - unausforschlich weit weg. Das Schicksal des Menschen ist leben und sterben. Und viele bleiben sogar rein weltlich gesehen auf der Strecke, oder sterben vorzeitig durch Krieg, Krankheit und Verzweiflung. Was das bedeutet verloren zu sein, begreifen wir überhaupt nicht. Aber Gott in seiner Gnade zeigt uns das auf, was tatsächlich los ist mit der Welt und mit uns. Aber eben nur durch den Glauben, als Grundvoraussetzung zur Buße und zur biblischen Neugeburt (Johannes 3,3). Nehmen wir ernst und geben wir auch weiter, was dem Menschen zur Errettung verhilft und gesagt ist im Wort Gottes - Johannes 3, 16-21: ''Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind''. Amen.

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