mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4896 - Thu., 18 Feb 2016

Gott korrigiert dich

''So soll nun das ganze Haus Israel mit Gewißheit erkennen, daß Gott Ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, eben diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt''!

Apostelgeschichte 2,36


Jesus Christus ist HERR und Heiland - und zwar deshalb, weil Gott genau dies in seiner Allmacht und Allwissenheit, sowie seinem unwiderstehlichen Willen so wollte. Die Juden seinerzeit wussten darüber bescheid, daß der Messias kommen sollte, denn sie kannten die alttestamentlichen Schriften (Thora) nur zu genau. Nur waren sie offensichtlich nicht davon überzeugt, daß solches gerade jetzt in ihrer Zeit passieren sollte. Und selbst wenn doch einige damit gerechnet haben sollten, mit diesem Sohn des Zimmermanns aus Nazareth wollten sie nichts zu tun haben (Matthäus 13,55). So einen Messias wollten sie nicht. Sie hatten wohl einen strahlenden Helden erwartet, der vor allem die Römer aus ihrem Land vertreibt, und den Israeliten auf die Schulter klopft und sie eifrig dazu ermutigt, so weiter zu machen wie bisher. Weit gefehlt! Es waren in der Praxis weniger die Römer als die ''geistliche Elite'' Israels, die an Jesus so großen negativen Anstoß nahmen. Man kann nun im nachhinein feststellen, daß die Vorstellungen die jemand hat, nicht selten mit der Realität nicht viel gemeinsam haben muss. Die Dinge, die man theoretisch weiß, in Harmonie zu bringen mit den Dingen die wirklich geschehen, dazu waren die einseitig auf die Thora fixierten Juden gestern sowie heute nicht willig und fähig - im Gegenteil. Und diesen Mangel (wenn es um unser eigenes Leben geht) haben auch wir. Wann und wie unser Glaube tatsächlich lebendig, wahrhaftig, praktisch und realistisch wird und ist, wäre dann die spannende Preisfrage!

Manchmal ist so ein inneres Erschrecken, was einen überkommt wenn man erkennt, daß man seinen Vorstellungen nicht trauen kann, recht heilsam und nützlich. Es gab wohl damals und auch heute Menschen (z.B. Nikodemus, der den Mut hatte nachzufragen - Johannes 3,4), denen tatsächlich irgendwann ein Licht aufgegangen ist, was sie nötigte umzudenken, und alles in Frage zu stellen, woran sie bisher festgehalten haben in ihren Glaubensvorstellungen. Wir alle brauchen immer wieder solch ein Umdenken, eine Korrektur von oben, eine neue Sicht auf das, was bei Gott wahr und richtig ist. Auch gerade in unserem eigenen Leben und Wirken. Der Heilige Geist ist lebendig und keine, starre und alteingesessene und unsichtbare Reliquie aus vergangenen Zeiten. Wahrer Glaube kann nicht unmodern werden. Gottes Geist steht für Erneuerung und zeitunabhängige Wahrheit in allen Lebenslagen, allen Zeiten und über alles menschliche Wirken hinaus. Gott ist als Person immer derselbe und ändert sich nicht (Hebräer 13,8: ''Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit''), aber sein Wirken und Reden, Führen und seine Kraft und Gnade ist jeden Tag neu - auch wenn wir älter werden (2. Korinther 4,16). Darum dürfen wir auch immer bitten, daß der HERR uns sagt und zeigt, was dran ist, und daß mein Glaube mich in alle praktische Wahrheit führt, und ich Gottes Willen für mein Leben in aller persönlichen Wahrheit erkennen darf - jeden Tag! Amen.

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