mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4870 - Sat., 23 Jan 2016

Ungelehrte Freimütigkeit

''Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! Als sie aber die Freimütigkeit von Petrus und Johannes sahen und erfuhren, daß sie ungelehrte Leute und Laien seien, verwunderten sie sich; und sie erkannten, daß sie mit Jesus gewesen waren''.

Apostelgeschichte 4, 11-13


Wissen ist Macht, ich weiß nichts, macht nichts! In Bezug auf das Evangelium Jesu Christi, könnte diese flappsige Erkenntnis in einer bestimmten Art und Weise durchaus zutreffend sein. Viel Wissen, große Gelehrsamkeit; Belesenheit in Kombination mit Titeln, Positionen, Einflüssen und allerlei Befugnissen, wären in der Tat sinn- und zwecklos ohne den Heiligen Geist. In Johannes 14, 16-17 steht: ''Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch bleibt in Ewigkeit,den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein''. Petrus und Johannes waren eher einfache Leute (keine Theologen) und gesellschaftlich eher unscheinbar. Sie waren sicherlich nicht dumm, aber eben keine beruflichen Überflieger oder hochbezahlte Managertypen. Aber sie wussten mit großer innerer Überzeugung und Sicherheit, mutig über ihren Glauben und Jesus Christus zu erzählen und die Dinge konkret beim Namen zu nennen. Damit hatten ihre hochrangigen Zuhörer nicht gerechnet und entsprechend waren sie erstaunt, beeindruckt und wohl auch etwas verwirrt. Wenn wir nun bei Gelegenheit die Dinge des Glaubens ebenso mit diesem Freimut formulieren und bezeugen, werden wir nicht weniger Eindruck hinterlassen als Petrus und Johannes. Die Wahrheit tut ihr Werk und durch den Heiligen Geist in den Gläubigen, wird das auch transportiert werden können. Gott will uns als treue Zeugen haben, die sich ihres Glaubens nicht schämen - im Gegenteil.

In Jesaja 55, 10-11 schreibt der Prophet: ''Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der ißt — genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe''! Das zählt auch heute noch - vielleicht mehr denn je. Ungelehrte Männer waren Petrus und Johannes nur in weltlicher Weise und nach den Ansprüchen und Vorstellungen der Gesellschaft und der Regierenden. Damals wie heute hat das Gültigkeit. Sie waren Praktiker und weniger Theoretiker. Heute werden ja meist diejenigen als Intelektuelle angesehen, die es verstehen mit klugen (diplomierten) Worten und Sätzen gesellschaftliche Themen zu durchleuchten. Das kann zwar alles nicht falsch sein, aber ist es stets Wahrheit vor Gott? Sich mit dem Inhalt der Bibel zu beschäftigen als Christ, bewirkt bei einem selbst und anderen unbedingt etwas, womit man viel anfangen kann. Das Leben von Petrus und Johannes beweist das unzweifelhaft. Und auch von uns sollte man einmal sagen können, daß wir etwas bewirkten, daß wir Wahrheiten ausgesprochen haben. Und auch wenn die Reaktionen nicht immer positiv sind, so bleibt die Wahrheit immer die Wahrheit und wird ihr Werk (früher oder später) tun. Stellen wir uns dafür vor Gott gerne zur Verfügung - wo und wie auch immer.

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