mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4812 - Thu., 26 Nov 2015

Ratschläge oder Schläge?

''So sollst du nun heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der HERR Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und sonst keiner, und sollst halten seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so wird's dir und deinen Kindern nach dir wohlgehen und dein Leben lange währen in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt für immer.''

5. Mose 4, 39-40


Kennst du den Unterschied zwischen einer Drohung und einer Warnung? Das wird oft verwechselt weil es sich ähnlich anhört, aber entscheidend ist die Haltung die dahinter steckt. Viele bekommen gutgemeinte Warnungen in den ''falschen Hals'' und fühlen sich angegriffen und provoziert. Sie fühlen sich in ihrer vermeintlichen Freiheit (die sie gar nicht haben) eingeschränkt und bevormundet. Das ist auch das Werk des Teufels, der Gottes wertvolle, gutgemeinte Ratschläge und Hinweise, als boshafte Drohungen abqualifiziert und darstellt. Die wahren Bedrohungen dagegen, werden verharmlost und kleingeredet. Warnungen in der Bibel sind ein Ausdruck der Liebe und Fürsorge Gottes - Drohungen sind ein Ausdruck der Kontrolle! Der Teufel oder boshafte Menschen haben kein Interesse daran uns vor irgendetwas aus Sorge zu warnen. Sie wollen uns kontrollieren und beherrschen und von der befreienden Wahrheit fernhalten. Solche Leute kümmern sich nicht um Gott und machen das, was sie in ihrem verstockten Herzen wollen (Psalm 81,13). Aber auch in den privaten Momenten, nehmen wir als Beispiel die Ehe, spielen Warnungen und Drohungen eine Rolle. In ungesunden Beziehungen drohen sich Mann und Frau manchmal mit Strafe, Entzug und anderen Konsequenzen, wenn Forderungen und Ansprüche nicht erfüllt werden oder einem alles zu lange dauert. Ist das richtig? Von daher sollten wir schon grundsätzlich überlegen, von welcher Art und mit welcher Einstellung und mit welchem Recht ich Hinweise, Anweisungen oder Ultimaten verteile und ausspreche?

Wollen wir nur das Beste für den Gegenüber oder nur unseren eigenen Vorstellungen Gewicht verleihen? Und wenn wir aufrichtig gewarnt werden, wie gehen wir damit um? Nehmen wir uns Zeit und Raum ernsthaft darüber nachzudenken ob es nicht doch seine Berechtigung hat? Manche Menschen schlagen alles in den Wind was andere ihnen sagen und erzählen und haben auf alles eine eigene Antwort. Ist das klug? So macht man sich mit Sicherheit zum Sonderling und Einfaltspinsel - Sprüche 18, 1-2: ''Wer sich absondert, der sucht, was ihn gelüstet, und gegen alles, was gut ist, geht er an. Ein Tor hat nicht Gefallen an Einsicht, sondern will kundtun, was in seinem Herzen steckt''. Wer verständig ist, der nimmt sich eine Warnung zu Herzen (Sprüche 17,10). Eine Warnung soll uns in unseren Taten und Gedanken bremsen, damit wir nicht das Ziel verfehlen, oder darüber hinaus fliegen. Es geht hier als Christ nicht um die Erlösung, sondern um das, was wir darauf bauen, und ob wir in den Wegen laufen, die Gott uns gerne führen will. Gezwungen werden wir nicht. Manches Falsche sieht man vielleicht nicht sofort, aber wir können unsere Sinne auf Empfang stellen, und müssen nicht blind nach dem Lustprinzip etwas ''durchziehen'', ohne Rücksicht auf Verluste und ohne jeglichen tatsächlichen Gewinn. Hierbei sollen wir uns auch gegenseitig helfen, denn wir sind unvollkommene Wesen und brauchen Unterstützung (Hebräer 10,24). Auf Gottes Warnungen, Hinweise und Wegweisungen richtig zu reagieren, hat immer Segen zur Folge - warum sollten wir darauf verzichten? Wir schaden uns sonst nur selbst.

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