mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4764 - Fri., 09 Oct 2015

Zwölf Männer und ein Ball - sportlich unterwegs

Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine Seele. Wenn einer Vermögen hatte, betrachtete er es nicht als persönliches, sondern als gemeinsames Eigentum.

Apostelgeschichte 4,32


Was braucht eine erfolgreiche Fußballmannschaft? Ein riesiges Stadion? Möglichst viele Fans? Geld wie Heu? Nein, das Wichtigste sind erst einmal die Spieler! Was können sie? Wie sehr setzen sie sich ein? Doch es kommt gar nicht so sehr auf die Einzelleistung der Spieler an. Die Frage ist schließlich, wie gut sie zusammenspielen. Wenn jeder nur ''sein Ding'' machen würde, käme es wohl nie zum Tor - außer auf der eigenen Seite. Auf dem Spielfeld hat jeder seinen Platz: in der Abwehr halten Spieler anderen den Rücken frei, das Mittelfeld verteilt die Bälle, und die Stürmer haben das gegnerische Tor im Visier.

Die erste Fußballmannschaft gab es schon zu biblischen Zeiten: Jesus und seine Jünger, denn in der Bibel steht: ''Jesus stand im Tor von Nazareth und seine Jünger standen abseits.''

Aber Spaß beiseite. Ich glaube, dass wir unsere Gemeinde heute tatsächlich in einem Punkt mit einer Fußballmannschaft vergleichen können: Auf einem ''Platz'' ''spielen'' die unterschiedlichsten Menschen, unterschiedlich begabt und an unterschiedlichen Positionen. Doch alle zusammen bilden ein TEAM. Wohl gemerkt: ''TEAM'' steht dabei eben nicht für
''Toll Ein Anderer Macht`s'', sondern es geht darum, dass sich jeder mit der Kraft einbringt, die er hat! Um Erfolg zu haben, müssen die Spieler gemeinsam zu einer Mannschaft werden. Sie müssen lernen, gut zusammenzuspielen!

Für die Gemeinde heißt das: Wir sollten alles daran setzen, uns besser kennenzulernen und miteinander zu trainieren. Erst wenn wir wissen, an welcher Position sich andere gerne befinden, können wir ihnen die richtigen Pässe zuspielen. Erst wenn wir einmal eine Zeit lang miteinander trainiert haben, können wir hoffen, miteinander auch Tore zu schießen.
Von den ersten Jüngern in Jerusalem lesen wir in der Apostelgeschichte: Sie waren ''ein Herz und eine Seele'' (Apg 4,32). Sie ''verharrten einmütig im Tempel'' (Apg 4,46). Sie bezeichneten sich als ''Brüder'' und ''Schwestern''. Woher kommt diese Harmonie? Wodurch sind sie zu diesem ''starken Team'' geworden? Waren sie besonders fromm?
Nein, ich glaube nicht! Es ist nicht die Frömmigkeit, die uns verbindet. Nicht, weil wir das gleiche Interesse am Glauben haben, sind wir Brüder und Schwestern !
Nein, es ist unser Trainer, der uns verbindet! Es ist Jesus CHRISTus höchstpersönlich! Als CHRISTen tragen wir seinen Namen immer mit uns. ER steht auf unserem ''Trikot'', ER ist unser Erkennungszeichen und ER macht uns zu einem Team. Als unser Trainer kennt Jesus uns ganz genau und begleitet uns.

Ein jüdischer Rabbi, der auch einen guten Fußballtrainer abgegeben hätte, hat einmal gesagt: ''Ich weiß genau, dass meine Schüler immer machen, was ich von ihnen verlange.'' Warum er sich da so sicher sein könne, wurde er gefragt. ''Weil ich ihnen immer nur das aufgebe, wozu sie sich imstande fühlen, und manchmal ein bisschen mehr, damit sie über sich hinaus wachsen.''

Das zeichnet einen guten Trainer aus: Er holt den einzelnen Spieler da ab, wo er ist, bei dem, was er kann und dann baut er darauf auf. Für das Team bestimmt ER die Taktik und in seinen Händen liegt die Aufstellung. So einen Trainer können wir vertrauen! Wenn wir IHM zuhören und dann auf dem Platz gemeinsam unser Bestes geben, dann können wir uns über ein tolles Spiel freuen!

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