mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4721 - Thu., 27 Aug 2015

Mein Reich ist nicht von dieser Welt

''Nun'', sagte Jesus, ''dann gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.''

Luk 20,25


Grade in letzter Zeit kommt immer wieder die Frage auf, wie die Kirche zum Staat stehen soll und wie es umgekehrt ist. Grade noch sagte der deutsche Innenminister, die Kirche solle sich mit konkreten Ratschlägen an die Politik zurück halten.

Inwieweit dürfen wir als Christen in der Politik mitwirken und wieweit lassen wir uns von der Politik beeinflussen? In letzter Zeit gibt es vieles, was die Politik aus dem allgemeinen Mainstream übernimmt. Und oft dauert es nicht lange, bis sich die ersten kirchlichen Gemeinschaften dem anschließen. Ein schon länger aktuelles Thema ist die Homosexualität. War sie im dritten Reich noch bei Todesstrafe verboten, in den jungen Jahren der Bundesrepublik stand Zuchthaus, später Gefängnis darauf. Später wurde sie erlaubt, und nun dürfen sie sogar heiraten.

In einigen Kirchen ging es ähnlich parallel voran. Heißt es doch im alten Testament, dass es dem Herrn ein Gräuel ist, wenn ein Mann bei einem Manne liegt, wurde dies von einigen Gemeinschaften aufgeweicht, weil man die Bibel nur aus heutiger Sicht sehen dürfe. So wird diese Stelle oft einfach ausgeblendet und statt zu sagen, dass gelebte Homosexualität vor dem Herrn Sünde ist, segnet man teilweise sogar diese Paare.

Christen, die sich hier dagegen stellen, werden als erzkonservativ und rückständig tituliert. In einigen Ländern ist es heute sogar strafbar, etwas gegen Homosexualität zu sagen. Der Staat, der keine Einmischung durch uns Christen wünscht, mischt sich hier gehörig in die kirchliche Botschaft ein.

''Gebt dem Kaiser, was des Kaisers und Gott, was Gottes'' ist hier der für uns einzig gangbare Weg. Auch wenn wir hier die Nachfolger des einstigen christlichen Abendlandes sind, sollten wir doch mehr auf eine Trennung von Kirche und Staat hinwirken.

Satan ist nun einmal der Herrscher der Welt - und ihn werden wir mit unserem Glauben nicht bekehren. Wir sind in der Welt, aber nicht von der Welt. Wenn sich der Staat von Gott abwendet, müssen wir uns in unserem Glauben vom Staat abwenden. Auch wenn wir im Staat leben und seine Gesetze befolgen müssen, bleibt uns doch unser Glaube, auf den der Staat keinen Einfluss hat.

Wir sollen für unsere Obrigkeit beten, nicht, dass es ihnen in ihrer Gottlosigkeit gut ergeht, sondern, dass sie sich auf unsere christlichen Grundlagen besinnen und danach Politik machen.

Aber Gottes Reich und Satans Reich sind im Heute nicht zusammen zu bringen. Unsere Zeit wird noch einmal kommen, da wird nicht mehr Satan, sondern wir über die Erde herrschen.

So lasst uns zum Herrn beten: Dein Wille geschehe!

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag

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