mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4707 - Thu., 13 Aug 2015

Lebensweisheiten und Erkenntnisse

''Ein Wort, geredet zu rechter Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen. Ein Weiser, der mahnt, und ein Ohr, das auf ihn hört, das ist wie ein goldener Ring und ein goldenes Halsband. Wie die Kühle des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat, und erquickt seines Herrn Seele. Wer Geschenke verspricht und hält's nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen''.

Sprüche 25, 11-14


Die Weisheiten in den Sprüchen sind nahe an unserem Alltag, so als wären sie erst gestern verfasst worden. Und dieser Alltag hat viele Fallen, in die auch Christen oft genug hineintappen. Das ist auch gut so, denn dadurch erkennen wir, daß es sich hier nicht um irgendwelche Lebensweisheiten und klugen Floskeln handelt, sondern um Gottes Wort. Es spricht in unser Leben hinein, weil es von dem kommt, der das Leben ist (Johannes 14,6). Kluge Sprüche zu hören und zu lesen, und sie nicht auch zu Herzen zu nehmen und zu prüfen, ob sie vielleicht genau in mein Leben und meine Probleme hineinpassen, ist eher Torheit als Klugheit. Und wir müssen auch aus Selbstschutz heraus erkennen, wer uns nur mit dümmlichen Argumenten verunsichern und ärgern will, und wer uns wirklich etwas zu sagen hat. In den Sprüchen 26, Verse 4 und 7 steht: ''Lass dich nicht auf die dummen Argumente eines Narren ein, denn sonst stellst du dich ihm gleich'' sowie: ''Im Mund eines Narren wird ein weises Sprichwort nutzlos wie ein gelähmtes Bein''. Wir müssen nicht denken, wir sind als Christen etwas Besseres wenn wir dummen Menschen (Narren) aus dem Weg gehen. Es geht nicht um ein elitäres Denken oder ob uns jemand symphatisch ist oder nicht, sondern darum, was mich prägt! Und wer sich ständig mit Narren umgibt, wird selbst zu einem. Wir werden, was wir ansehen - darum ist der ''Spruch'': Schau auf Jesus - keine fromme Floskel, sondern das Geheimnis eines gesegneten Lebens.

Aber wir müssen auch nachdenken, wo mein Verhalten und mein Reden für andere Menschen vielleicht eine Torheit ist und sie negativ beeinflusst? Was hat Gott für dich Gutes getan? Wenn wir das vermitteln können und wollen, ist es das, was uns zum Zeugnis macht und Gott ehrt - in Wort und Tat. Die Sprache ist ein Stilmittel sowohl für Weisheit als auch leider für Torheit. Beides verträgt sich nicht miteinander. Der König David sagte einerseits: ''Ich habe mir vorgenommen: Ich will mich hüten, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinem Mund einen Zaum anlegen, solange ich den Gottlosen vor mir sehen muss'' (Psalm 39,2) und andererseits: ''Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, dass ich sicher treten kann; er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und auf den HERRN hoffen'' (Psalm 40, 3-4). David berichtet uns was Gott für ihn getan hat und wird dadurch zum Zeugnis. Seine Reden sind keine dummen Sprüche, sondern Lebensweisheiten und Erkentnisse mit Hand und Fuß. Manchmal ist es einfach besser Gott öffentlich zu loben und ihm zu danken, anstatt sich mit sinnlosen und fruchtlosen Diskussionen das Glaubensleben selbst schwer zu machen. Nehmen wir die weisen Ermahnungen Davids (des ''Mannes nach dem Herzen Gottes'') ernst, und freuen wir uns, wenn sie uns persönlich etwas zu sagen haben. Alles hat seine Zeit - und besonders ein kluges Wort oder ein Dankgebet zum richtigen Zeitpunkt.

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