mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4696 - Sun., 02 Aug 2015

Nichts ist unmöglich

''Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!''

Matthäus 7,11


Man kann sich vieles vorstellen - und durchaus auch in falscher Art und Weise. Aber die Vorstellung und der Glaube, daß Gott immer da ist, die soll uns erfüllen und stets gegenwärtig sein. Diese Vorstellung ist gesegnet und kann niemals verkehrt sein. Dieses Wissen und Annehmen schenkt uns dann in unserem unruhigen und verzagten Herzen (Jeremia 17,9) auch die tiefe Erkenntnis, daß Gott für alles jederzeit eine Lösung und eine Antwort hat. Wenn wir Gott um etwas bitten, dann ist der Glaube, daß Gott nichts unmöglich ist, die Voraussetzung dafür, daß Gott uns dann nach seinem Willen auch erhört (1. Mose 18,14). Gott hat seine Prinzipien und seine Lebensregeln und seine Zeiten in Bezug auf den Geist den er uns gab sowie das Leben, das daraus folgt. Für uns bedeutet dies zum einen, daß Gott unser himmlischer Vater ist, der uns lieb hat (Jeremia 31,3) und der allmächtig ist (Psalm 91,1). Und es bedeutet darum, daß ich mir keine Sorgen machen muß (Philipper 4,6). Was gibt es für uns Besseres und Schöneres als einen allmächtigen Gott bei uns zu haben, der uns liebt? Wenn also unsere Vorstellungen geistlicher Natur sind und zum festen Glauben an die Wirklichkeit Gottes in meinem kleinen Leben führen, dann ist das rechte Bitten auch keine große Sache mehr, die mich ängstigen oder unsicher machen müsste. Beten ist aber nicht nur Bitten sondern immer auch Ausdruck meiner Beziehung zu Gott - mein tägliches Brot - und ebenfalls Ausdruck meiner Gemütsverfassung.

Vertrauen zu Gott zu haben zeigt sich bestimmt auch dadurch, daß man den Freimut und den Eifer hat, IHN auch immer und in allen Dingen zu suchen und seine Fragen auszusprechen. Wer Gott von Herzen sucht, der findet IHN auch (5. Mose 4,29). Wir suchen Gott auch durch das Gebet und wir stellen unsere Lebensfragen durch das Gebet. Ein Christ ist ein suchender und fragender Mensch mit Geduld und Vertrauen zu Gott! Euch sei darum zugerufen: ''Gehe mit deinen Sorgen, Problemen, Nöten und Wünschen zu Gott!'' Man kann nie zuviel beten und unsere Vorstellung, daß Gott allgegenwärtig ist und daß alles, was uns betrifft, immer erst an IHM vorbei muß, kann stetig größer und stärker werden. Fragen und Suchen sind auch hervorstechende Eigenschaften von Kindern - genauso sollen wir eingestellt sein in Bezug auf Gottes Reich und unserem himmlischen Vater (Lukas 18,17). Auch Gott stellt UNS Fragen - Fragen mit Ausrufezeichen! - Erinnern wir uns an den Eingangstext: ''Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!'' Was wirst du darauf antworten? Die Frage lautet: ''Wieviel mehr?'' Es macht Spaß Gott zu suchen weil wir als seine Kinder wissen dürfen, daß ER sich finden lässt und uns liebt. Und dies trotz (oder gerade deshalb) unserer Unvollkommenheit und unserer Fehler und Sorgen: ''Die Elenden sehen es und freuen sich, und die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben'' (Psalm 69,33).

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