mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4652 - Fri., 19 Jun 2015

Das Wort vom Kreuz

''Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.''

1. Korinther 1,18


Es gibt Menschen, die den Glauben an Gott und die Gemeinschaft der Gläubigen positiv, hilfreich und gut finden. Dennoch wollen sie selbst nichts mit Jesus Christus und dem Kreuz zu tun haben. Es gibt sogar Menschen, die nehmen am Abendmahl teil und gedenken so an Tod und Auferstehung Jesu ohne innere Beteiligung (1. Korinther 11,28-30). Sie mißachten was da auf Golgatha geschehen ist und essen und trinken sich zum Gericht. Es gibt Menschen, die sagen, daß es sich ''leichter stirbt'' und man irgendwie ''besser durch's Leben findet'' wenn man an einen Gott glaubt und ''religiös veranlagt'' ist. Das sind alles Menschen, denen man eine gewisse Anmaßung, Selbstgefälligkeit und Oberflächlichkeit absolut nicht absprechen kann. Es ist sicherlich nicht verkehrt, daß der Glaube einem in vielfältiger Weise hilft und auch besonders in der Stunde des Todes. Aber wenn nicht mehr dahinter steckt, wäre der Glaube an Gott nur ein erbärmlicher Zynismus und eine lächerliche Tragikkomik ohne Happy End. Die Botschaft vom Kreuz ist keine Psychoshow oder ein Selbstheilungsprogramm für Menschen, die im Lebenstrubel und dem ständigen Streben nach Anerkennung und Besitz eben nicht den Sinn des Lebens sehen können. Es stimmt, Gott hat die Schwachen vor der Welt zum Glauben erwählt (1. Korinther 1,27). Dazu kann man als Christ auch stehen.

Gott kann aber denen nicht unbedingt nahe sein, die sich selbst für klug und stark halten und meinen den Grund aller Dinge zu kennen. Ist es schlau an Gott zu glauben ohne zu wissen warum? Ist es intelligent dem Glauben an Gott Gutes abzugewinnen und sich selbst davon bewusst auszuschließen? Viele Menschen sagen zwar nicht bewusst ''nein'' zu Gott, aber ihnen ist jede persönliche Konsequenz, die die eigene Notwendigkeit der Buße und Erlösung aufzeigt, ein Dorn im Auge. Ein Gott, der Mensch wird, und sich für die Schuld anderer selbst aufopfert (Johannes 3,16)? Ein Gott, der sich bespucken und kreuzigen lässt und durch seinen Tod und seine Auferstehung den Weg in den Himmel freimacht? Für viele Menschen ist das eine Dummheit und sogar ein Ärgernis! Jesus sagte in Lukas 7,23: ''...selig ist, wer sich nicht ärgert an mir''. Nicht selten gewöhnen sich viele Menschen lieber daran, daß Gott sich eventuell in allen Religionen irgendwie offenbart hat. Jesus wäre dann eher ein Religionsstifter, vielleicht sogar ein Prophet und einfach ein ''moralisch hochstehender Mensch'' gewesen. Mehr nicht. Und was Jesus heute für viele aufrichtige Evangeliums-Gläubige bedeutet, ist für einige Menschen lediglich das Ergebnis eines guten Managements geschäftstüchtiger Zeitzeugen Jesu Christi. Traurig aber wahr. Das Wort der Wahrheit steckt allein im Evangelium (Epheser 1,13) und es ist für diejenigen, die daran glauben eine Seligkeit. An Jesus Christus scheiden sich die Geister.

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