mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4639 - Sat., 06 Jun 2015

Gott wundert sich

''So ist das Recht zurückgedrängt, und die Gerechtigkeit steht ferne. Denn die Wahrheit ist gestürzt auf dem Platz, und die Geradheit (Aufrichtigkeit) findet keinen Eingang. So geschieht es, daß die Wahrheit fehlt, und wer sich vom Bösen fernhält, wird beraubt. Und der HERR sah es, und es war böse in seinen Augen, daß es kein Recht gab. ER sah, daß kein Mann da war, und er wunderte sich, daß es keinen gab, der Fürbitte tat...''

Jesaja 59,14-16


Fürbitte ist zunächst einmal etwas, was nur aufgrund des Wirkens durch den Heiligen Geist zur Entstehung kommen kann. Kein Mensch kann für einen anderen im Glauben vor Gott treten ohne den Heiligen Geist. Ohne den Geist Gottes kann ich weder glauben noch fürbitten. Fürbitte gehört zum praktischen Teil eines Christenlebens. Gott sucht Fürbitter! Und ER wundert sich tatsächlich über uns, wenn wir uns hier verweigern und dieser Liebes-Dienst für uns einfach nicht wichtig ist. Das wäre dann auch ein Zeichen dafür, daß wir uns selbst zu wichtig nehmen und uns vor allem selbst der Nächste sind. Was ist die Motivation für einen Fürbitter? Es ist die Barmherzigkeit (Lukas 10, 29-37). Eine wahrhaft göttliche Eigenschaft. Fürbitte brauchen wir alle und Gott ist auch nicht genervt wenn wir viel beten und auch immer wieder um Kleinigkeiten bitten. Gott wundert sich wenn wir das nicht tun. Es kommt nicht auf die Größe unserer Bitte an. Und es kann passieren, daß Gott zornig wird über unsere Teilnahmslosigkeit (Hesekiel 22,30-31). Bei Gott gilt Gnade vor Recht - und bei dir? Wir sollen diejenigen die uns verfolgen segnen und ihnen nicht fluchen (Römer 12,12-14). Fürbitte gilt also nicht nur den Glaubensgeschwistern, sondern jedem Menschen dem wir begegnen, und der uns berührt (wie und wo auch immer).

Unser großes Vorbild auch gerade in der Fürbitte ist Jesus Christus. Lies einmal das hohepriesterliche Gebet (Johannes 17). In allen seinen Taten, Wundern und seinen Worten hat Jesus nie an sich gedacht, sondern stets die anderen Menschen im Sinn gehabt. Wenn wir leiden, sollen wir beten, ist jemand krank, soll er die Ältesten rufen daß sie für ihn beten, haben wir gesündigt, sollen wir der Person unseres Vertrauens unsere Verfehlungen beichten und gemeinsam vor Gott um Vergebung bitten. Das ernstliche Gebet eines Gerechten vermag viel. Es vermag tatsächlich viel (Jakobus 5,13-16). Es liegen wunderbare Verheissungen auf dem gemeinsamen Gebet (Matthäus 18,19-20). Was könnte nicht alles geschehen wenn zwei oder drei Glaubensgeschwister für einen anderen ernstlich beten? Paulus ermahnte die Gemeinden vor allen Dingen die Bitte, das Gebet, die Fürbitte und die Danksagung ernstzunehmen und zu praktizieren (1. Timotheus 2,1-4). Gott will daß allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Ich bin daher überzeugt daß ernstliche und beständige Fürbitte auch einen Ungläubigen zu seiner Zeit offen machen kann für das Evangelium. Alles ist möglich dem, der glaubt! Sei ein Fürbitter!

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