mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4619 - Sun., 17 May 2015

Es ist angerichtet!

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

(Offenbarung 3/20)


In einer frischen Beziehung spricht man immer wieder über die Vergangenheit. Mein Freund erzählte mir, dass seine längst erwachsene Kinder noch unter den Umständen der kaputten Beziehung ihrer Eltern und der nachfolgenden Scheidung leiden würden. Er macht sich deswegen immer noch Vorwürfe, dass er es nicht besser gemacht habe, auch wenn es damals die Umstände nicht anders zuließen. Ich weiß, dass auch meine Kinder anhand unseres Scheiterns einen heftigen Knacks in ihrem Leben erlitten haben. So traurig es ist, wir können es nicht ändern. Wir sind nur Menschen und das Leben spielt uns oft harte Dramaturgien. Beziehungen zerbrechen, Ehen scheitern, worunter besonders die Kinder leiden. Sie müssen später damit klar kommen. Auch wenn es manchen schwerfällt, man kann es nicht mehr rückgängig machen. Kein Elternteil will damit seinem Kinde schaden, doch mussten auch wir feststellen; „Es ist angerichtet!“

„Was hast du jetzt wieder angerichtet?“ hörten wir schon als Kinder, wenn wir etwas kaputt gemacht haben. Wir mussten uns entschuldigen und wurden meist dafür bestraft um daraus zu lernen. So ist auch unser ganzes Leben ein Lernweg. Es ist nun mal so, dass durch falsches Verhalten Schaden entsteht. Man macht etwas kaputt. „Man richtet im wahrsten Sinne etwas an!“ Oft konnten wir als Kinder den Schaden nicht wieder gut machen, doch unsere Eltern standen dafür ein. Sachschaden können wir heute selbst beheben, doch was machen wir mit dem Schaden, den wir Menschen und auch uns zufügen? Der Schaden, den eine Trennung, ein Verlassen, eine Scheidung mit sich bringt, ist fest verankert in der Seele und blutet lange nach. Doch auch mit der legitimsten Erklärung kann ein entstandener Schaden nicht mit einer Entschuldigung behoben werden.

Was wir angerichtet haben, vielleicht auch uns angerichtet wurde, bedarf einer Heilung die wir selbst nicht geben können. Dazu brauchen wir so wie damals als Kinder Hilfe aus dem Elternhaus. Doch nicht unsere irdischen Eltern, sondern nur unser guter Vater im Himmel kann uns helfen und Heilung geben. Ihm ist nichts verborgen, deswegen können wir um Vergebung bittend zu ihm kommen und ihm auch zutrauen, dass er jeglichen Schaden den wir angerichtet haben auch beheben kann. Bei uns, aber auch bei den Menschen die wir verletzten.

(1Johannes 1,9 )
Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit

Das gilt nicht nur für seine Kinder, sondern für alle Menschen dieser Erde. Die Hoffnung, dass jedem diese Möglichkeit der vergebenden Heilung, der Wiedergutmachung durch Vaters Hand gegeben ist, steht in Gottes Wort verankert. So gibt Gott auch unseren Kindern die Hand zur Versöhnung, so dass sie heil werden können. Ganz persönlich klopft er auch an jede Herzenstür und sagt lasst mich ein, es ist angerichtet. Amen

(Offenbarung 3,20)
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Seid herzlichst gesegnet, eure

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