mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4589 - Fri., 17 Apr 2015

Leben als Christ

''Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken''.

Titus 2, 11-14


Leben als Christ, ist leben FÜR Christus! Jede Lehre, Sichtweise, Erklärung, Einstellung, Gewohnheit usw., die uns von Christus entfernt, die Nachfolge einschränkt oder behindert, die nicht die Liebe zu Gott, zu Jesus Christus und zu meinen Mitmenschen fördert, die mich nicht dauerhaft in sein Bild verwandelt, ist eine Irrlehre, wie sie auch lauten mag, und egal welcher Position sie entspricht! Ein Leben in Frieden mit Gott ist nicht speziellen Christen vorbehalten. Es gibt nur zwei Sorten von Christen: Die Echten, und die, welche keine sind! Kriterium in der Bibel hierfür ist ausschließlich die Wiedergeburt (Johannes 3, 5+8, Johannes 1,13). Aus Gottes Sicht gibt es nur Christen und Nicht-Christen! Ein gottseliges Leben beinhaltet vor allem die Gnade Gottes, die in Jesus erschienen ist und heilbringend ist für alle Menschen. Sie nimmt uns in Zucht um die Gottlosigkeit gegenüber dieser Welt zu verleugnen. Sie bringt uns einen besonnenen, gerechten und gottesfürchtigen Lebensstil. Wodurch? Durch ein Erwarten der Hoffnung in und durch den Retter Jesus, der die Reinigung erwirkt hat und sich ein Volk zum besonderen Eigentum reinigt. Das sind wir, die wir glauben und von neuem geboren sind. Leben als Christ beinhaltet neben dem Glauben auch die Werke (Jakobus 2, 14–26). Glaube und Werke können nicht getrennt sein. Es sind zwei Seiten ein und derselben Münze!

Nirgends wird aber gesagt, daß man Glaube und/oder Werke aus eigener Kraft hervorbringen muß, sondern nur, daß sie untrennbar zusammen hängen. Es geht sozusagen um den Eingang in einen leistungsfreien Leistungszyklus! Es geht um die Liebe (1. Johannes 4, 7–21). Dazu werden wir aufgerufen. Wer zutiefst geliebt wird, kann zutiefst zurücklieben. Wirkliche Liebe entsteht und lebt allein aus der Geburt aus Gott! Das lesen wir in 1. Johannes 4, 18-19: ''Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt''. Gott liebt uns - wen lieben wir? Wodurch können wir das tun: Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut, Tragfähigkeit, Vergebungsbereitschaft, Friede Gottes, Dankbarkeit, Gottes Wort, lehren, ermahnen, singen...(Kolosser 3, 1-17). Die Hauptsumme aller Unterweisung bzw. des Gesetzes ist die Liebe (1. Timotheus 1,5). In Galater 5,6 schreibt Paulus: ''Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist''. Darum geht es in der Hauptsache bei einem Leben als Christ - Römer 13,10: ''Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung''. Amen.

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