mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4564 - Mon., 23 Mar 2015

Ewigkeit im Herzen

''Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende''

Prediger 3,11


Diese seelische Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens steckt in uns drin. Man kann sein Gewissen sicherlich auch dauerhaft ablenken, zuquatschen und sogar abtöten, aber wer sich um diese Sinnfrage bemüht, der spürt eben dieses innere Verlangen nach Antworten, auch wenn er nicht unbedingt hier zu einem Abschluss findet. Wer kann die Ewigkeit ''denken'' oder Gott erklären? Traut keinem Gläubigen, der einem vermitteln will, daß ER Gott versteht und alles erklären kann was man wissen will. Das funktioniert nicht. Gott ist Gott und in seiner Unendlichkeit, Größe, Macht und Dynamik nicht zu erfassen und zu begreifen. Selbst wenn man theologisch alles kennt, kann man trotzdem daneben liegen. Wir können Gott und die Ewigkeit nicht im Ansatz erkennen und unser Wissen (was trotzdem nicht unwichtig ist) ist nur Stückwerk. Die Frage für uns Christen ist, WIE wir uns der Bibel und Gott und anderen Gläubigen nähern? Es geht im Glaubensleben um eine Beziehung - um ein seelisches Miteinander in Liebe, Gnade, Demut und Vertrauen! Wenn das stimmt, wird man auch anfangen zu verstehen und Dinge zu erkennen, die zuvor vielleicht im Dunkeln lagen. Dennoch gibt es Dinge, womit wir Frieden machen dürfen. Unsere Seele braucht diesen Frieden - und zwar so einen, der einem auch Ruhe und Geborgenheit gibt ohne alles zu verstehen oder erklären zu können. Das ist aber auf der Welt nicht zu finden. Außerhalb schon. Ich rede von Gottes allen Verstand übersteigenden Frieden!

Den bekommen wir durch den Glauben an das Evangelium von Gottes Sohn Jesus Christus. Die Vergebung der Sünden ist die Grundlage dieses Friedens, der alles übersteigt. Der Glaube daran macht uns zu einem Kind Gottes! In Römer 5, 1-2 steht: ''Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird'' . Zweifler und Spötter verstehen das nicht. Aber wenn es Gott gibt (wir zweifeln nicht daran), dann lässt er sich durch gar nichts wegdiskutieren. Auch nicht durch Schwierigkeiten in unserem Leben als Christ. Nachfolge ist für unsere Seele ein Kampf. Und womit wir uns beschäftigen, das hat seinen Einfluss - sei es gut oder schlecht. Das müssen wir wissen. Die Sache ist eben nur, daß Gott sich von denen finden lässt, die ihn suchen und an ihn glauben - völlig unwissenschaftlich und manchmal auch unlogisch und aller Sorgen und Nöte zum Trotz. Aber genau dadurch gewinnt man dann auch Erkenntnisse, die beim Verstand nicht aufhören. Die Bibel offenbart Gottes Gedanken. Darin sich beständig zu vertiefen, schenkt uns einen Blick in die Ewigkeit und offenbart unserer oft unruhigen Seele Erkenntnis, Hoffnung, Perspektive und Trost.

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