mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4516 - Tue., 03 Feb 2015

Im Glauben beharren

„Lass nicht außer Acht die Gabe in dir, die dir gegeben ist durch Weissagung mit Handauflegung der Ältesten. Dies lass deine Sorge sein, damit gehe um, damit dein Fortschreiten allen offenbar werde. Hab Acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören“.

1. Timotheus 4, 14-16


Timotheus sollte mit seinen Gaben umgehen – sie also nicht vernachlässigen oder links liegen lassen. Sondern sich darin praktisch schulen, bewähren und das alles auf der Grundlage des Evangeliums. Und er sollte das so tun, daß er von anderen wahrgenommen wird. Daß man also sieht wie sehr er geistlich wächst und ihm sein Dienst wichtig und wertvoll ist. Paulus hat ihn darin auch immer wieder bestärkt und ihn daran erinnert was er durch Gottes Gnade ist und was er kann (2. Timotheus 1,6). Das Ganze ist dem jungen Timotheus sicherlich nicht leicht gefallen. Er musste Opfer bringen. Er wurde zum Beispiel beschnitten (damit er den noch im alten Bund lebenden Juden ein solcher Jude wird), er musste seine Mutter verlassen um Paulus auf seine langjährigen Missionsreisen zu begleiten. Sie waren u.a. in Thessalonich, Korinth, Philippi und Ephesus. Paulus sagte es ungeschminkt in Richtung Timotheus wie es war. Das lesen wir in 2. Timotheus 3, 10-12: ''Du aber bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben, im Streben, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, in der Geduld, in den Verfolgungen, in den Leiden, die mir widerfahren sind in Antiochia, in Ikonion, in Lystra. Welche Verfolgungen ertrug ich da! Und aus allen hat mich der Herr erlöst. Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden“. Er erlebte auf diesen Reisen also Einsamkeit und Verfolgung und musste auch auf seine Karriere verzichten, die ein Mann mit seinem Intellekt und seinen Anlagen sicherlich gemacht hätte. Von so manchen Lebenswünschen musste er sich verabschieden und sich selbst verleugnen (Matthäus 16,24). Aber Gott war immer da. Er und Paulus waren eine Zeit lang ein Team. Und das hat biblisch Methode.

Wie z.B. auch alttestamentlich bei Elia und Elisa und auch sonst sind es biblisch oft Zweierschaften wo man sich einander unterstützt, voneinander lernt und profitiert. Andere Beispiele: David und Jonathan, Maria und Magda, Naemi und Ruth, Mose und Josua. Paulus erinnerte ihn oft daran den Glauben zu bewahren (1. Timotheus 1,19). Darauf kam es an. Nicht in erster Linie auf die Gaben und Fähigkeiten, sondern auf den Glauben. Man kann viel tun auch ohne Glauben – frommer Aktivismus ohne Glauben (oder nur sozusagen als Nebenprodukt seiner Arbeit) ist letztlich nicht viel wert. Das ist wie Buchstabenglaube ohne Geist. Ein frommes Arbeiten was sich nur um sich selbst dreht. Der Teufel fürchtet sich auch nicht vor Christen die viel arbeiten aber wenig glauben und beten. Wissen ist wichtig, aber ohne Glauben nützt mir das nichts und macht mich eher zu einem theoretischen Fanatiker als zu einem praktischen Christen mit Herz und Verstand. Wie bewahre ich denn nun den Glauben? Wie geht das? Indem man zum einen nichts miteinander vermischt, was nicht zusammen gehört. Zum Beispiel wie es damals das Problem gab, daß man Judentum und Christentum miteinander vermischte. Das Gesetz und die Gnade sozusagen gegeneinander ausspielte und einen Keil dazwischen trieb und damit sozusagen vermittelte, daß das Opfer Jesu nicht ausreichte und unvollkommen war. Es sozusagen noch andere Wege zusätzlich geben musste um selig zu werden. Aber das ist nicht wahr (Johannes 14,6). Glaube hat die alleinige Grundlage des Evangeliums von Jesus Christus gemäß der Lehre der Apostel. Sonst nichts! Daran im Glauben festzuhalten (zu beharren) hat eine bewahrende Wirkung. Haben wir das, haben wir alles.

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