mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4333 - Mon., 04 Aug 2014

Gideon - Simson - Tola - will ich so sein? Teil 2

Nach Abimelech stand auf, Israel zu erretten, Tola, ein Mann aus Issachar, ein Sohn Puwas, des Sohnes Dodos. Er wohnte in Schamir auf dem Gebirge Ephraim und richtete Israel dreiundzwanzig Jahre und starb und wurde begraben in Schamir.

Richter 10,1+2


Vor Tola gab es den Richtern Gideon. Gideon ist bekannter. Seine Berufungsgeschichte wird ausführlich geschildert und er will Beweise haben. Gideon erlebt viel mit Gott. Gideon fertigte aus dem Gold der Feinde einen Efod an. Dieser Efod wurde ihm später nach seinem Tod zum Verhängnis, denn die 70 Brüder waren Söhne Gideons. Trotz der großen Taten scheiterte Gideon.

Simson war nach Tola. Er hatte große Kräfte. Ein Held scheitert an Gott und dem Glauben. Hebr 13,7 ''Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach.'' Es ist eine Aufforderung an die Gemeinde. Das Ende soll angeschaut werden und den Glauben soll man ansehen. Nach den großen Helden Helden (Simson, Gideon) fällt das Volk ab. Bei Tola sieht es anders aus. Er errettet das Volk und das Volk fällt nicht nach seinem Tod ab. Wie schaffte er das? Richter 2, 18 gibt die Antwort: ''Wenn aber der HERR ihnen Richter erweckte, so war der HERR mit dem Richter und errettete sie aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte. Denn es jammerte den HERRN ihr Wehklagen über die, die sie unterdrückten und bedrängten.'' Gott selber errettet und nicht der weniger oder mehr einflussnehmende Richter.

Hat dieser Text etwas mit mir zu tun. Die Texte schildern wie das Verhältnis zu Gott ist, was wir lernen sollen und wie Menschen handeln, was daraus entsteht. Und das ist aktuell. Verhaltensweisen änderten sich kaum seit damals. Die beiden erlebten viel mit Gott und scheitern trotzdem. Simson schaute auf die eigene Kraft, mit allem alleine fertig zu werden. Seine Kraft beherrscht andere, aber nicht sich selbst. Gideon hält länger Stand und will die Ehre mit dem Efod dokumentieren. Tola wirkt unspektakulär. Am Ende seines Lebens ist das Volk Gottes im äußeren Frieden und nicht anderen Götzen zugewandt. Das entspricht dem Willen Gottes. Das wollte Gott mit den anderen Richtern auch erreichen. Welcher Typ will ich sein? Ein Typ, der Großes schafft und über das man spricht, und wenn es mit Gottes Hilfe gelingt es für meine Taten zu halten und später falle ich über meine eigenen Schwächen. Oder bin ich der Typ mit schwachem Glauben, ein Typ, der sich langsam vortastet, Gottes wirken erleben, und es durchaus sehen und etwas auf unser Konto verbuchen oder Tola, der den Ruf annimmt, obwohl er schwach ist und den Willen Gottes als Werkzeug ausführen. Gott einfach wirken lassen? Ist das angemessen? Die anvertrauten Pfunde: Soll man da nicht wirken? Lk 19,23: ''warum hast du dann mein Geld nicht zur Bank gebracht? Und wenn ich zurückgekommen wäre, hätte ich's mit Zinsen eingefordert.'' Keine Leistung, nur Verwaltung. Joh. 15,5: ''Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.'' 1.Kor 4,1+2 ''Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.'' Eph.2,10 ''Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.'' Tolas Verhalten geht durch die ganze Bibel. Gott nimmt unser Leben als Werkzeug, um etwas zu schaffen. Das was im Reich Gottes passiert ist immer Gott. Entscheidend ist: Gottes Ruf anzunehmen, egal wie klein oder groß, stark oder schwach ich bin. Nicht schielen, wird darüber geredet. Gott baut sein Reich und ich bin sein Werkzeug.

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