mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4310 - Sat., 12 Jul 2014

Das A und O der Dienstleistung

So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;

Kolosser 3/12


Ich war lange Zeit im Gastgewerbe tätig und ich lernte das der Kunde als unser Gast der König sei. Egal welche Situation uns die Menschen während unseres Dienstes bereiteten, wir hatten uns freundlich und zuvorkommend zu verhalten. Die Pflicht als Dienstleistungspersonal ist, dem Gast in jeder Situation immer lächelnd zu begegnen auch dann wenn einem mit ihm nicht gut geht. Das A und O der Dienstleistung ist permanente Freundlichkeit.

Doch oft geschieht es, dass ich im Gasthaus von einem unfreundlichen Servierpersonal bedient werde, oder beim Einkauf einer unfreundlichen Verkäuferin begegne. Da würde ich am liebsten aus dem Lokal oder dem Geschäft laufen, weil ich mich zusammen reißen muss, selbst nicht unhöflich zu werden. Wenn ich im öffentlichen Verkehrsmittel vom Chauffeur angeschnauzt werde, obwohl ich freundlich lächelnd nach der richtigen Linie frage, würde ich ihn am liebsten auf seine unfreundliche Art hinweisen, doch ich verbeiße mir meinen Ärger, damit ich mich nicht vergesse. Ein Polizist der zur Kreuzungsregelung während eines Radrennens eingeteilt wurde, reagierte mehr als unwirsch als ich auf „seine“ unklaren Regelungszeichen falsch handelte und da sagte ich besser lieber gar nichts, weil es wahrscheinlich nur Ärger eingebracht hätte.

Wie geht es euch damit? Ich denke jeder von uns hatte schon das Vergnügen von unfreundlichen Angestellten bedient zu werden und wir wissen alle, dass es keinesfalls angebracht ist. Ich frage mich, ob in der heutigen Zeit wo alle Menschen nur mehr genervt, ausgelaugt und sichtbar freudlos ihren Dienst tun, der wichtige Grundsatz für die Dienstleistung verloren ging? Ich frage mich ob heutzutage dieser Grundsatz, das A und O des Dienstgewerbes überhaupt noch gelehrt wird?

Dieses A und O der Freundlichkeit im Dienstleistungsgewerbe, ist auch für uns Christen ein muss. Alle die im Dienst für den Herrn stehen, haben somit die Pflicht allen Menschen permanent freundlich zu begegnen. Wie sieht es bei uns damit aus? Sind wir freundlich, zuvorkommend und immer lächelnd bei der Sache? Wenn wir daran denken wer unser Chef ist, sollten wir uns hüten, es nicht zu sein. Jesus gibt uns in seinem Wort viele Hinweise auf ordentliches Verhalten und allem zuvor steht sein Gebot, Gott und den Nächsten zu lieben. (Lukas 10/27) Das gilt für jede Begegnung die wir haben, privat wie beruflich. Es ist oft nicht einfach mit unseren Mitmenschen richtig umzugehen, doch genauso wenig können Menschen unsere Launen ertragen.

Doch wir als Gottes Angestellten haben Zugang zu seinem Heiligtum und können uns die nötige Hilfe von ihm persönlich holen. Denn unsere Hilfe kommt von dem Herrn (Psalm 121) und von ihm können wir uns durch seinen Geist formen lassen. Wie die Waffenrüstung Gottes, (Epheser 6/10-16) können wir uns täglich Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld überziehen, (Kolosser 3/12) damit wären wir gut angezogen und für unseren Dienst gerüstet. Doch nicht genug, dass wir uns bemühen den Mitmenschen gute Diener zu sein, wir müssen uns bewusst machen, das wir egal wo und wem wir dienen, es vor allem für Gott, dem A und O (Offenbarung 1/8)des Lebens tun. Amen

(Kolosser 3/1)
Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Seid herzlichst gesegnet, eure

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