mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4296 - Sat., 28 Jun 2014

Neunmalige Undankbarkeit

''Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde''?

Lukas 17, 17-18


Danken schützt vor Wanken und Loben zieht nach oben - ein guter Merkvers einer wichtigen Erkenntnis und Notwendigkeit. Aber so wie zur Zeit Jesu, ist die Undankbarkeit und Oberflächlichkeit bei nicht wenigen Erlösten, bis heute ein hartnäckiger Virus geblieben. Warum nur? In der Begebenheit der zehn Aussätzigen die Jesus heilte, hielt es nur einer für nötig, umzukehren und sich zu bedanken. Und es war auch noch ein Samariter, der Gott lobte und ihn ehrte. Diese waren nicht gerade beliebt seinerzeit. Es müssen nicht immer Wunderheilungen sein, die uns dankbar werden lassen, aber wie schnell übersehen oder ignorieren wir Gottes Segen in dieser Zeit und in unserem Leben? Wie oft nehmen wir manches für selbstverständlich - auch das was Glaubensgeschwister an uns Gutes tun? Das ist es nicht! Sie tun es, weil sie Interesse an uns haben und wir ihnen nicht egal sind. Sie haben ein gutes Wort für uns, halten fürbittend Gottes Segen über uns und fragen nach wie es uns geht - weil sie es wissen wollen. Wer nur nach dem Befinden fragt, obwohl er es im Grunde gar nicht so genau wissen will, ist ein Heuchler. Sagte Jesus nicht in Matthäus 25,40: ''Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan''!? Sind wir solchen Glaubensgeschwistern dankbar, dann sind wir auch Gott dankbar. Das ist die Aussage. Und kleine Gesten können große Wirkungen verursachen. Es muss immer viel passieren, damit nichts passiert - wie oft Gottes unsichtbares Wirken in unserem Leben passiert, können wir vermutlich kaum zählen. Und auch, daß uns alles zum Guten mitwirkt (Römer 8,28) setzt voraus, daß Gott sich stets um uns bemüht und sein sinnvoller Plan für unser Leben seiner liebevollen Aufmerksamkeit geschuldet ist. Sind wir dafür dankbar? Denken wir daran? Danken kommt nämlich vom denken. Gott ist wichtiger als alles Andere. Durch das geisterfüllte Danken werden wir daran erinnert.

Es ist eher betrüblich, wenn Jesus uns daran erinnern muss, doch bitteschön dankbar zu sein. Aber er macht es trotzdem, wirbt sozusagen um unsere Liebe und appelliert an unsere Einstellung. Sicherlich nicht um seinetwillen, sondern um unseretwillen, damit wir den Wahrhaftigen erkennen und uns durch den Heiligen Geist daran erinnern lassen, mit wem wir es zu tun haben (dürfen). In Johannes 14, 23-26 steht: ''Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe''. Die Gabe des Heiligen Geistes (der uns auch erinnert) ist ebenfalls eine beständige, von Herzen kommende Danksagung wert. Denn das ist die Bestätigung unserer unwiderruflichen Gotteskindschaft. Was das alles beinhaltet können wir kaum fassen und begreifen. Gott ist uns näher als wir uns vorstellen können - jederzeit. Alles was geschieht muss immer zuvor an Jesus vorbei. Es gibt keine Zufälle. Wir begreifen manches nicht, leben sicherlich nicht im frommen Vakuum, aber dürfen dennoch immer wissen, daß uns Gott weder verlassen noch versäumen will und wird. In 5. Mose 31,6 steht: ''Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und laßt euch nicht vor ihnen grauen, denn der Herr, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird dich nicht aufgeben noch dich verlassen''! Es gibt bestimmt so einiges vor dem uns graut, aber Gott ist dabei und hilft uns hindurch. Gott macht uns stark und ER ist treu. Sind wir dafür dankbar?

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