mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4274 - Fri., 06 Jun 2014

Gottes Heilsabsichten

''Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaftem Ausharren. Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht''.

Römer 8, 24-27


Gottes Ehre ist das Wichtigste! Die lässt sich der HERR und Schöpfer aller Dinge nicht nehmen. Entsprechend sind auch seine Heils- und Heiligungsabsichten bei jedem seiner teuer erkauften Kinder niemals durch deren Schwachheiten oder so manche Sprachlosigkeit zunichte gemacht. In Römer 11,29 schreibt Paulus: ''Denn Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht reuen''. Auch wenn wir selbst manchmal an uns zweifeln (was nicht grundsätzlich verkehrt sein muss) steht über unserer Bekehrung und Hinwendung zum Gott der Bibel und zum Evangelium von Jesus Christus, immer der souveräne, gerechte und allmächtige Gott. Die Frage in Römer 2,4 geht genau in diese Richtung: ''Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet''? Wäre das alles letztlich von meiner unabhängigen Willensentscheidung und meinem Durchhaltevermögen abhängig, wäre der Glaube ein unkalkulierbares Risiko mit ungewissem Ausgang. Wir würden spätestens auf halber Strecke scheitern. Dem ist aber nicht so. Gottes Gnade und Treue ist seine Ehre! Indem wir nun feststellen, daß wir unvollkommen, fleischlich begrenzt und beeinflusst, und auch nicht selten seelisch betrübt und benebelt sind, bekommen wir durch den Geist der Gnade und des Gebets einen klaren Zugang zur göttlichen Wahrheit. Auch ein ''unaussprechliches Seufzen'' ist ein Gebet. Und wenn wir in unserer Schwachheit und unserem Kleinglauben manchmal nicht weiter als bis zur Zimmerdecke denken und beten können, merken wir, was Hoffnung inhaltlich tatsächlich bedeutet. Nämlich der Glaube an die souveräne Gnade Gottes und die innere Gewissheit, daß Gott mit uns zum Ziel kommt - komme was wolle! Jesus Christus ist der Anfänger und auch der Vollender des Glaubens (Hebräer 12,2).

Das bedeutet ein Christ fängt weder an, noch hört er damit auf, sondern ist in die vorauswirkende und erwählende Gnade eingebettet und darin ewig geborgen und gegründet (Epheser 1,4). Sicherlich ist unsere gläubige Hinwendung nötig und im Heilsplan Gottes mit drin, aber es ist nicht unser Werk am rettenden Glauben weder vor unserer Zeit, noch währenddessen oder in Zukunft festzuhalten. Entsprechend steht in Epheser 2, 8-9: ''Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme''. Wo wir Grund hätten uns selbst zu rühmen, wäre Gottes Ehre verschwunden und Gnade nur ein Wort ohne Inhalt und Bedeutung. Es wird uns trotzdem zugemutet, in diesem geschenkten Glauben mit einer gewissen Eigenverantwortung zu leben. In Hebräer 6, 11-12 steht: ''Wir wünschen aber, daß jeder von euch denselben Eifer beweise, so daß ihr die Hoffnung mit voller Gewißheit festhaltet bis ans Ende, damit ihr ja nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erben''. Die Zusagen (Verheißungen) in der Bibel, haben die Eigenschaften, daß sie durch Glauben und Hinwendung (Mühe) und auch Geduld (''standhaftes Ausharren'') lebendig und greifbar werden. Das ist unser Teil uns ensprechend zu verhalten und Gott auch zu suchen - indem wir die Versammlungen nicht verlassen, die stillen Zeiten nicht vernachlässigen, zu beten nicht vergessen und Gottes ganzes Wort ernst nehmen. Dann werden wir auch erfahren, daß Gott uns führt und wir unsere Bestimmung finden und sich die Türen öffnen, durch die wir gehen dürfen und sollen.

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