mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4246 - Fri., 09 May 2014

Der Sünde Fessel !

Was bin ich doch für ein elender Mensch! Wer wird mich von diesem Leben befreien, das von der Sünde beherrscht wird?

(Römer 7/7-24)



Ich hatte vor kurzen ein Gespräch mit einer Glaubensschwester. Sie erzählte mir wie schwer es ihr fiele ihre Finanzen richtig zu verwalten. Obwohl sie einen Riesenschuldenberg zu bekämpfen hat, kann sie es nicht lassen sich schöne Dinge zu kaufen. Gott zeigte ihr schon öfters ganz klar, dass sie es besser machen soll, doch irgendwie kommt sie von einem Extrem ins andere. Es nützt auch nichts ihr ins Gewissen zu reden, denn sie hat das große Buch der Ausreden aufgeschlagen. Als ich sie direkt darauf ansprach und ihr den Spiegel von Gottes Wort vorhielt, sagte sie:“ Ich weiß, ja das ich falsch handle, ich will ja seinem Wort gehorsam sein, doch wenn Gott mir nicht hilft, schaff ich es nicht!“ So oder ähnlich ergeht es vielen Menschen und ich selbst kann mich leider nicht davon ausschließen. Schon Paulus sagte der Kampf gegen die Sünde, sei ein hoffnungsloses Befangen und es ist uns zum Trost gegeben, das er, obwohl er ein Herzens- Mann Gottes war mit denselben Umständen zu Kämpfen hatte wie wir. Er wurde wie wir, von der Sünde, den Begierden des Lebens umgarnt und wir gehen obwohl wir es besser wissen sollten, genau so unbarmherzig in die anscheinend unumgängliche Sündenfalle. Wir folgen damit nicht Gottes Geboten, sondern den Geboten den die Welt ausgeliefert ist, dem Gesetz der Sünde.

Der Kampf gegen die Sünde
Das Gesetz ist also gut, weil es vom Geist Gottes kommt. Ich aber bin als Mensch wie in die Sklaverei verkauft und werde von der Sünde beherrscht. Ich begreife mich selbst nicht, denn ich möchte von ganzem Herzen tun, was gut ist, und tue es doch nicht. Stattdessen tue ich das, was ich eigentlich hasse. Ich weiß, dass mein Handeln falsch ist, und gebe damit zu, dass das Gesetz gut ist. Aber ich kann mir selbst nicht helfen, weil die Sünde in mir mich zum Bösen verleitet. Ich weiß, dass ich durch und durch verdorben bin, soweit es meine menschliche Natur betrifft. Denn immer wieder nehme ich mir das Gute vor, aber es gelingt mir nicht, es zu verwirklichen. Wenn ich Gutes tun will, tue ich es nicht. Und wenn ich versuche, das Böse zu vermeiden, tue ich es doch. Aber wenn ich tue, was ich nicht will, dann tue nicht ich es, sondern die Sünde in mir. Es ist anscheinend wie ein inneres Gesetz in meinem Leben, dass ich, wenn ich das Gute will, unweigerlich das Böse tue. Ich liebe Gottes Gesetz von ganzem Herzen. Doch in mir wirkt ein anderes Gesetz, das gegen meine Vernunft kämpft. Dieses Gesetz gewinnt die Oberhand und macht mich zum Sklaven der Sünde, die immer noch in mir ist. Was bin ich doch für ein elender Mensch! Wer wird mich von diesem Leben befreien, das von der Sünde beherrscht wird?

Gott sei Dank: Jesus Christus, unser Herr! Fest steht: Meiner Vernunft nach möchte ich dem Gesetz Gottes gehorchen, aber meiner menschlichen Natur nach bin ich ein Sklave der Sünde.


Ich bin froh, dass Paulus uns nicht im Unwissenden lässt, und uns die Befreiung durch Jesus Christus vor Augen hält. Es tut gut zu wissen, dass wir nicht hoffnungslos verloren sind, auch wenn wir straucheln. Gott sei gedankt, wir haben einen Befreier, der die Fessel der Sünde für uns löste. Denn Jesus schloss am Kreuz auf Golgatha, für uns den Spalt der durch die Sünde zwischen uns und Gott entstanden ist. Er ist für uns hineingestiegen zur Vergebung der Sünden und zur Versöhnung mit Gott und seine Tat hält für immer. Voraussetzung man nimmt sie für sich in Anspruch! Amen

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