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mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4207 - Mon., 31 Mar 2014

Das Bekenntnis Teil 1

''Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.''

Hebräer 10, 23-25


Etwas zu bekennen ist ''eine offene Äußerung eines den Sprecher betreffenden Sachverhalts''. Ein sogenannter Sachverhalt muß allerdings nicht immer auch eine Tatsache sein. Einen Sachverhalt kann man überprüfen und als richtig oder falsch einstufen, eine Tatsache ist ein erwiesener Sachverhalt. Sich zu etwas oder zu jemandem zu bekennen hat (biblisch gesehen) zuallererst mit Hoffnung zu tun. Niemand stellt sich hinter eine Sache oder Person, der er nicht vertraut oder zu deren Eigenschaften er sich nicht dazugehörig weiß und fühlt. Jemand der das aus anderer Motivation tut, ist eher ein Heuchler und Opportunist als ein Anhänger und Bekenner. In Matthäus 10,32 sagte Jesus: ''Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater''. Zeugnis der Hoffnung zu geben – durch das Bekenntnis zu Jesus Christus! Das hat Konsequenzen für dieses und das ewige Leben. Das war auch für die Israeliten von großer Bedeutung. Ihre Proklamation, ihr Bekenntnis war: ''Schmah Israel, Adonai Eloheim, Adonai echad'' - ''Höre Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein'' (5. Mose 6,4)! Dieses ''Schmah'' (Hören) bedeutet im Zusammenhang, sich etwas zu Herzen zu nehmen und auch zu tun.

1. Zu Herzen: Gott ist der Eine und der Einzige und 2. Zu tun: Gott mit allem was man hat zu lieben! Das war keine intellektuelle Sache, sondern eine Frage meiner Herzenseinstellung, keine fromme Pflicht, sondern daß man mit williger Seele Gott wirklich und wahrhaftig lieben will - sich danach ausstreckt mit allem Sein und Haben. Wer etwas hört, (''Höre Israel'') der muss auch Entscheidungen treffen, damit eine Aktion folgen kann - aus Glaube und Liebe (nicht weniger). Was wir also bekennen, sollte aus tiefster Überzeugung kommen – aus einem gläubigen Herzen! Und das führt dann unweigerlich auch zu Taten – welcher der Geist treibt, die sind Gottes Kinder! David sagt in Psalm 51,14: ''Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus''. Im Morgengebet der Juden heisst es: ''HERR der Welt, Du hast regiert ehe etwas geschaffen war. Zur Zeit, da durch Deinen Willen das All entstand, da wurde Dein Name schon König genannt und nachdem das All aufhören wird, wirst Du allein, Du, der Ehrfurchtbare, regieren. Du warst, bist und wirst sein in Herrlichkeit''. Amen.

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